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Europa : Rentokil Aktie – Corona boostert britischen Schädlingsbekämpfer

Ghost Busters, nur ohne Aliens – Rentokil Initial ist der weltweit führende Schädlingsbekämpfer. Seit 2019 geht der Aktienkurs dank Corona noch oben. Nach wie vor könnte der Kauf lohnen.

Britischer Kammerjäger mit Tradition

Glaubt man Geschichtsschreibern, wurde das Unternehmen im Jahr 1924 gegründet. Ein Gelehrter am Londoner Imperial College war‘s gewesen. Jener Harold Maxwell Lefroy hatte eine große Leidenschaft, die später scheinbar zur Manie wurde: die Erforschung des Bunten (Gescheckten) Nagelkäfers – und da insbesondere die Möglichkeit, diesem den Garaus zu machen (was soviel heißt wie: zu töten). Dieser Schädling hatte auch die Westminster Hall befallen. Dem Hochschullehrer gelang die finale Beseitigung des Käfers, somit die Befreiung der „Hall“ vom Ungeziefer.

Daraus entstand dann die Geschäftsidee, künftig seine Brötchen mit Schädlingsbekämpfung zu verdienen. Die Firma sollte ursprünglich „Entokill“ heißen – eine Bezeichnung, die wohl ausschließlich gelehrten Menschen einfällt. „Entokill“ ist die Kombination aus „Entomon“ (griechisch für „Insekt“) sowie „kill“ (englisch für „Bekämpfung“). Da dieser Name bereits als Marke eingetragen und geschützt war, entschied sich Maxwell-Lefroy für das ein wenig verfremdete Rentokil.

 

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Über den Autor
Hajo Simons
Hajo Simons

Hajo (Heinz-Josef) Simons, Jahrgang 1956, arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist.

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