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Sparen bleibt trotz Zinserhöhung unattraktiv

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Jahrelang sehnten Sparerinnen und Sparer sich nach einer Zinswende. Jetzt ist diese endlich da, aber viele gehen weiter leer aus. Was ist da los?

Die Nullzinsen waren viele Jahre lang ein großes Ärgernis. Nachdem die Banken zuletzt sogar Strafzinsen verlangten, war die Empörung bei Bankkunden und -kundinnen komplett. Fast drei Jahre lag der sogenannte Einlagenzins im negativen Bereich. Mitte letzten Jahres kam dann die Wende. Nach insgesamt vier Zinsschritten befindet der Einlagezins sich nun mit zwei Prozent im Plus.

Der Einlagenzins ist der Zins, den die EZB Banken gutschreibt, wenn sie Geld bei ihr anlegen. Früher war es üblich, dass Banken für Tagesgeld den gleichen Zinssatz zahlten. Zwischen 2009 und 2018 übertrafen die Tagesgeldzinsen der relevanten deutschen Banken im Durchschnitt sogar den EZB-Zins.

Welche Bank zahlt was?

Tagesgeldzinsen in Höhe von zwei Prozent bekommen aktuell nur die wenigsten Bankkunden. Große Geschäftsbanken, Sparkassen und Volksbanken zahlen weniger. Laut tagesschau.de gibt die Direktbank Consorsbank momentan die meisten Zinsen. Die Bank gehört zum Konzern der französischen Großbank BNP Paribas und gewährt Neukunden mindestens sechs Monate lang 2,1 Prozent Zinsen.

Das deutsche Finanz-Start-up Trade Republic bietet seinen Kunden unbefristet zwei Prozent. Die erste Sparkasse finden Sie im Ranking auf Platz 11. 1822 Direkt, die Onlinetochter der Frankfurter Sparkasse, bietet 1,55 Prozent, aber nur Neukunden und nur ein halbes Jahr. Danach gibt es wie für Bestandskunden 0,3 Prozent. Momentan zahlt keine Genossenschaftsbank ein oder mehr Prozent Zinsen. Die Deutsche Bank bietet 0,25 Prozent, die Commerzbank null Prozent.

Es fällt auf, dass die Institute, die vom konventionellen Geschäftsmodell abweichen, höhere Zinsen zahlen. Es sind solche, die ihr Kreditgeschäft gerade erst aufbauen oder starkes Wachstum planen und deshalb mit hohen Zinsen locken. Eine Rolle spielen sicherlich auch geringere Kosten, denn Direktbanken haben keine Filialen und verzichten zudem auf ein aufwändiges Beratungsgeschäft mit Kleinkunden.

Die Sicht der Banken

Sparerinnen und Sparer haben ohne Frage unter den Null- und Negativzinsen gelitten. Das gilt jedoch auch für die Banken, denn sie haben deutlich weniger verdient. Jetzt läuft das Geschäft wieder an, aber wir stecken immer noch tief drin in einer der schwersten Krisen der Geschichte. Deutschland droht weiter eine Rezession, obwohl Experten die Zukunft ein bisschen positiver sehen als im letzten Herbst.

„Eine Rezession heißt, dass viele Firmenkunden dann wahrscheinlich auch weniger Kredite nachfragen werden, weil einfach das Geschäft wegbricht. Die wirtschaftliche Grundlage der Realwirtschaft schrumpft, das heißt, es werden weniger Anträge gestellt und weniger Kredite vergeben. Insofern wird das Geschäftsvolumen der Banken geringer“, erklärt Marktanalyst Tim Oechsner von der Steubing Wertpapierhandelsbank auf tagesschau.de.

Dass die Banken noch vorsichtig agieren, ist also irgendwie verständlich. Wenn zu den aktuellen Problemen noch eine Bankenkrise käme, würde sich die Lage nur weiter zuspitzen.

Wie Sie dem Dilemma entkommen

Unsere Empfehlung an Sie lautet: Agieren Sie bankenunabhängig. Für einen Inflationsausgleich brauchen Sie ohnehin mehr als zwei Prozent Zinsen. Lernen Sie deshalb in Sicheres Geld, dem Beratungsdienst für kritische Anleger, die aktiven Vermögensschutz wünschen, lukrative Gewinnchancen kennen, mit denen Sie den Wohlstandsverlust tatsächlich stoppen.