Sixt: Autovermieter hebt Jahresprognose an. Aktie aber noch im Rückwärtsgang

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Steigenden Preise und Zinsen, Rezession und Ukraine – die Unsicherheit an Märkten dominiert weiter. Das hindert die Deutschen aber nicht daran, weiter Autos zu mieten. Davon profitiert besonders Sixt.

International führender Autovermieter

Das Münchner Unternehmen international führenden Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen. Vor allem im Premiumbereich gibt es gute Palette an Pkws und Nutzfahrzeugen. Hinzu kommen Carsharing, Fahrdienste und Auto Abos.

Hohe Preise und starke Nachfrage

Trotz der aktuellen Krisen laufen die Geschäfte für Sixt gut. Der Konzern profitiert von hohen Preisen, einer boomenden Nachfrage sowie einem starken US-Dollar. Der Autovermieter hat jetzt seine Prognose für das laufende Jahr deutlich angehoben. Der Konzernumsatz soll demnach von 2,8 auf 31, Mrd. € steigen. Der Chart spiegelt die positiven Aussichten aber noch nicht wieder.

Seit dem November-Hoch hat Sixt über -41% eingebüßt. Doch ein Chart sagt nun einmal nichts über die Bewertung einer Aktie aus. Anleger fallen immer wieder gerne darauf herein, wenn optisch teure Aktien durch kosmetische Maßnahmen wie einen Split billiger gemacht werden. Auf Basis der Gewinnschätzung für dieses Jahr wird Sixt mit einem KGV von 15,2 bewertet. Das liegt auf jeden Fall unter dem KGV vom letzten Jahr bei 16,5. Doch wieviel Potenzial kann Ihnen die Aktie des Autovermieters überhaupt bieten?

Analysten sehen Kurspotenzial von bis 60%

Fazit: Der Chart von Sixt sieht zwar nicht gut aus. Dafür sind sich die Analysten aber überwiegend einig: 6 von 9 raten zum Kaufen bzw. Aufstocken und 3 wollten die Aktie des Autovermieters Halten, kein Analyst hält auf diesem Niveau einen Verkauf für erforderlich. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt knapp 140 €, das höchste sogar bei 160 €. Selbst die unterste Preisspanne der Analystenkursziele von 115 € liegt noch über dem aktuellen Kurs.