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Nordex-Aktie: Darum bleibt das Papier spannend

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Der Kurs der Nordex-Aktie ist nach der Präsentation der Quartalszahlen deutlich geklettert und notiert einen Tag später bei rund 15 Euro (Stand: 15. Mai 2024, ca. 10.30 Uhr). Im bisherigen Börsenjahr gehört das Papier eindeutig zu den Gewinnern – seit Ende Februar beträgt das Kursplus mehr als 50 Prozent.

Die Gründe: Nordex hat in 2023 mehr Umsatz erzielt als erwartet und auch eine sehr ordentliche Prognose für das laufende Jahr abgegeben. Auch die Zahlen zum Auftaktquartal haben nun überzeugt – der Windkraftkonzern steigert die Profitabilität spürbar. Anleger sollten die EBITDA-Marge-Ziele im Blick behalten, die Nordex-Aktie bietet weiterhin Potenzial.

Nordex mit gesteigerter Profitabilität im Auftaktquartal

Zwar hat der Windkraft-Konzern im 1. Quartal weniger Windanlagen errichtet als im Vorjahreszeitraum, den Umsatz aber deutlich um 29 Prozent auf rund 1,57 Milliarden Euro steigern können. Das EBITDA kletterte nach einem Verlust im Auftaktquartal von 2023 (minus 115 Millionen Euro) nun auf 52 Millionen Euro – die Marge landete entsprechend bei 3,3 Prozent.

Unterm Strich hat Nordex in Q1 noch einen Verlust von rund 13 Millionen Euro verbucht. Das sind jedoch erheblich weniger als die 215 Millionen Euro des Vorjahresquartals. Mit den überzeugenden Zahlen im Rücken hat Nordex seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Für 2024 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 7 und 7,7 Milliarden Euro sowie mit einer EBITDA-Marge zwischen 2 und 4 Prozent.

Nordex-Aktie: Hier ist Potenzial vorhanden

Vor allem die Marge-Ziele scheinen nach dem überraschend starken Jahresauftakt gut erreichbar zu sein. Nordex hat „Projekte mit höherer Profitabilität durchgeführt“ und erwartet eine „stabilere Ergebnis- und Margenentwicklung im Jahresverlauf“ als in den Vorjahren. Mittelfristig plant das Unternehmen mit einer EBITDA-Marge von 8 Prozent.

Die Windkraft-Branche hat sich stabilisiert, der Ausbau schreitet voran und ist wieder profitabel. In Q1 konnten neben der positiven Marge auch der Auftragseingang und -bestand überzeugen. Der Auftragsbestand des Konzerns (beide Segmente Projekte und Service) summiert sich inzwischen auf gut 11 Milliarden Euro.

Für die Nordex-Aktie kann es in den nächsten Quartalen daher trotz der starken Rally der letzten Monate noch weiter nach oben gehen. Anleger sollten unter anderem die Marge-Prognosen des Unternehmens im Fokus haben. Bei positiven Überraschungen sind Kursgewinne nicht unwahrscheinlich.

Quelle: https://aktienscreener.com/