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Lanxess: Starke Quartalszahlen. Ist die Durststrecke beendet?

Inhaltsverzeichnis

Lanxess ist überraschend gut in das neue Jahr gestartet. Der Spezialchemiekonzern hat im ersten Quartal 2022 für seine Produkte Umsatz und operativen Ertrag stärker gesteigert, als von Analysten erwartet worden war. Der operative Ertrag (Ebitda) vor Sondereinflüssen werde im ersten Quartal voraussichtlich 320 Millionen Euro erreichen und damit die durchschnittliche Markterwartung von 300 Millionen Euro übertreffen, so Lanxess-Chef Matthias Zachert. „Die Nachfrage nach unseren Produkten der margenstarken Spezialchemie bleibt auch jetzt hoch. Wir konnten Rohstoff- und Energiepreise stark weiterreichen bei sehr guten Volumen.“

Russlandgeschäft hat wenig Auswirkungen

Positiv ist auch, dass die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen für Lanxess überschaubar sind. In Russland und der Ukraine erzielt das deutsche Chemieunternehmen weniger als ein Prozent des gesamten Konzernumsatzes.

Von Aromstoffen bis Autoreifen

Lanxess gehört zu den größten Chemie-Unternehmen Europas. Der Spezialchemiekonzern mit Sitz in Köln produziert Kunststoffe, Kautschuke, Additive, Spezialchemikalien und chemische Zwischenprodukte. Die hochwertigen Kautschuke werden unter anderem in der Reifen- und Gummiindustrie verwendet, aber auch für Türdichtungen, Drähte und Kabel. Hinzu kommt das Geschäftssegment aromatische Verbindungen, die als Basisrohstoff für Vitamin E, Harze, Flammschutzmittel oder Futtermittel dienen.

Kursverlust von -37% seit Jahresanfang

Lanxess ist charttechnisch stark angeschlagen. Seit Jahresanfang hat die Chemie-Aktie über -37% verloren. Vom 52-Wochen-Hoch ist Lanxess sogar über -43% abgetaucht. Bietet sich die massive Korrektur als Einstiegschance an?

Chemie-Aktie: Niedrigem KGV von nur noch 6,6

Als erfahrener Anleger wissen Sie längst: Der alleinige Blick auf den Chart sagt nichts über die Bewertung einer Aktie aus. Auf Basis der Gewinnschätzung für 2023 wird Lanxess nur noch mit einem KGV von 6,6 bewertet. Im letzten Jahr lag das KGV bei 7,3.

Fazit: Die Analysten-Einschätzungen zu Lanxess sind überwiegend positiv. 14 von  21 Analysten empfehlen kaufen bzw. aufstocken, 7 raten zum Halten und kein Analyst hält einen Verkauf für erforderlich. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt 63 Euro. Selbst wenn man das niedrigste Analysten-Kursziel von 44 Euro nimmt, hat die Chemie-Aktie noch Aufwärtspotenzial.