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Lanxess-Aktie: 2023 bietet mehr Chancen als Risiken

Lanxess-Aktie: 2023 bietet mehr Chancen als Risiken
peshkov / stock.adobe.com
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Die Aktie des Spezialchemie-Konzerns Lanxess hat in 2022 recht deutlich verloren. Doch seit Anfang Oktober geht es für die Lanxess-Aktie wieder nach oben – insgesamt steht ein Kursplus von fast 60 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn steht das Papier fast 20 Prozent im Plus.

Denn viele Horrorszenarien wie eine Gasmangellage oder eine heftige Rezession sind derzeit vom Tisch. Auch wenn das Jahr 2023 herausfordernd bleiben wird für die gesamte Chemiebranche und auch Lanxess: Die Chancen auf weitere Kurssteigerungen stehen nicht schlecht.

Lanxess profitiert von guten Nachrichten

Die große Gefahr einer Gasmangellage, die vor allem für die Chemieindustrie katastrophal gewesen wäre, ist zumindest für 2023 nicht mehr denkbar. Die Gasspeicher sind auch Mitte Februar mit mehr als 70 Prozent gefüllt. Selbst für den Winter 2023/2024 sind die meisten Experten inzwischen optimistisch.

Daneben sinken die Energiepreise auf ein erträgliches Niveau und die Weltwirtschaft schlittert in keine starke Rezession. In Deutschland geht man derzeit sogar von einem sehr geringen Wirtschaftswachstum in 2023 aus. In diesem Umfeld geht es Spezialchemie-Konzernen wie Lanxess deutlich besser als noch im Sommer 2022.

Lanxess-Aktie in den letzten Monaten im Aufwärtstrend

Die guten Nachrichten zu Energie und Konjunktur gehen einher mit der soliden Geschäftsentwicklung. Lanxess plant für das Gesamtjahr 2022 mit einem EBITDA zwischen 900 und 950 Millionen Euro – und damit mehr als im Vorjahr.

Die Lanxess-Aktie hat sich angesichts dieser Fakten stark entwickelt. Das Papier kletterte seit Ende September um knapp 58 Prozent und notiert heute (Stand 13. Februar) im Bereich der Marke von 45 Euro. Die meisten Analysten sehen noch Kurspotenzial, das Analysehaus Warburg Research beispielsweise hat das Kursziel von 55 Euro zuletzt bestätigt.

Lanxess: Wie ist der Ausblick auf 2023?

Besonders das erste Halbjahr 2023 dürfte angesichts der bestehenden Unsicherheiten nicht unproblematisch werden für Spezialchemie-Konzerne wie die Kölner Lanxess AG. Doch insgesamt sieht es gut aus für das MDAX-Unternehmen. Das Geschäftsmodell wird stärker ausgerichtet auf die Consumer Protection-Sparte und das Unternehmen hat auch die Klimabilanz im Blick – an sechs Standorten wird Lanxess jetzt zur Hälfte Strom aus erneuerbaren Energien beziehen.

Anleger sollten sich nach der Rally der letzten Monate auf mehrere Szenarien einstellen. In den letzten Wochen ist das Papier in einer Seitwärtsbewegung und wartet auf neue Impulse. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2022 sowie vor allem der Ausblick auf 2023 werden diese vermutlich liefern. Der Stichtag ist der 15. März.