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Deutschland : Klimawandel: Im Ahrtal werden viele Unternehmen nicht mehr versichert

Ist das brutaler Kapitalismus oder einfach nur nüchtern Kalkulation, welche die Realitäten so akzeptiert, wie nun einmal sind? Fakt ist: Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal sind eine ganze Reihe von Versicherungen nicht mehr bereit Betriebe gegen derartige Elementarschäden zu versichern. Darüber hat auch das Handelsblatt berichtet. Die Konsequenz ist: Wer nicht versichert ist, bekommt auch keine Kredite mehr. Diesen Unternehmen bleibt nichts anderes übrig, als aufzugeben oder woanders neu anzufangen.

Das ist längst keine abstrakte Bedrohung mehr

Damit ist klar: Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Bedrohung mehr, sondern findet vor unserer Haustür statt – unter anderem vor meiner eigenen in der Nähe von Bonn. Mit einem komplett überschwemmten Keller (davon 95% der Ausstattung nicht mehr brauchbar) bin ich noch glimpflich davongekommen. Im Ahrtal, das nicht mal eine halbe Stunde Autofahrt von mir entfernt ist, hat es die Menschen wesentlich schlimmer getroffen.

Wir stehen vor einem gewaltigen Paradigmenwechsel

Das ist erst der Anfang eines gnadenlosen Ausleseprozesses, der auch die Börsen auf den Kopf stellen wird. Drei aktuelle Meldungen der letzten Tage bestätigen, dass hier etwas in Bewegung geraten ist, dass bereits die Börsen erfasst hat.

 

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Über den Autor
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Volkmar Michler

Volkmar Michler ist langjähriger Leiter der deutschen Trader-Redaktion. Er studierte Jura, Politik und Geschichte und absolvierte ein betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzausbildung.

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