Jenoptik-Aktie: Prognose nach ordentlichem Q1 bestätigt

Inhaltsverzeichnis

Der Kurs der Jenoptik-Aktie ist nach der Vorlage der Quartalszahlen Mitte letzter Woche um fast 10 Prozent geklettert. Damit hat das Papier die schwache Performance des April fast wieder aufgeholt und notiert in der neuen Handelswoche nach leichten Abschlägen bei gut 27 Euro (Stand: 13. Mai 2024, ca. 12 Uhr).

Zwar hat der Technologiekonzern und Photonik-Spezialist weiterhin mit einer durchwachsenen Nachfrage zu kämpfen, die sich auch im Auftragseingang des 1. Quartals widerspiegelt. Gleichzeitig hat Jenoptik im Auftaktquartal jedoch starke Umsatz- und Ergebnis-Zahlen präsentiert. Die Prognose für das Gesamtjahr 2024 wurde bestätigt, die Jenoptik-Aktie bleibt für mittel- und langfristig orientierte Anleger interessant.

Jenoptik startet insgesamt gut in das Geschäftsjahr 2024

Mit rund 256 Millionen Euro hat der im MDAX gelistete Konzern 9,4 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahreszeitraum. Vor allem beim EBITDA und der entsprechenden Marge konnte Jenoptik überzeugen: Mit 44,5 Millionen Euro kletterte das EBITDA um 21,6 Prozent und die Marge betrug 17,4 Prozent nach 15,6 Prozent im Vorjahresquartal. Auch unterm Strich blieb mit 15,4 Millionen Euro deutlich mehr Gewinn.

Nach den guten Zahlen, die zum Teil die Erwartungen übertroffen haben, hat Jenoptik die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Das Unternehmen plant weiterhin mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und mit einer EBITDA-Marge in etwa auf Vorjahresniveau zwischen 19,5 und 20 Prozent.

Jenoptik-Aktie klettert: Zahlen machen Mut

Umsatz und Ergebnis in Q1 haben absolut überzeugt. Beim Auftragseingang sah es jedoch nicht gerade berauschend aus: Aufgrund der Nachfrageschwäche in einigen Bereichen der Photonik sowie bei den „Non-Photonic Portfolio Companies“ sind bei Jenoptik neue Aufträge im Wert von 242 Millionen Euro verbucht worden (Vorjahr: 283 Millionen Euro).

Der Konzern rechnet jedoch damit, dass es im 2. Halbjahr eine Belebung der Nachfrage geben wird – daran wird sich Jenoptik dann auch messen lassen müssen. Sollte die Nachfrage-Belebung eintreffen, dürfte auch die Jenoptik-Aktie noch mehr zulegen können. Denn der Auftakt in das Geschäftsjahr 2024 lief rund und grundsätzlich sind die Produkte des Unternehmens aus Jena in Wachstumsmärkten gefragt.

Auch die Analysten blicken weiterhin optimistisch auf die Jenoptik-Aktie: Nach den Q1-Zahlen haben einige ihre Ziele bestätigt: So sehen beispielsweise die Baader Bank (Kursziel 35 Euro), die Berenberg Bank (Kursziel 38 Euro) sowie Warburg Research (Kursziel 39 Euro) jeweils Potenzial bei der Jenoptik-Aktie.

Quelle: https://aktienscreener.com/