+++ Trading-Rekord 2024 +++ 42 Gewinn-Trades für bis zu 1,2 Mio. Euro Gewinn +++ ONLINE Live-Konferenz: 01.06.24, 11 Uhr +++

Dividenden 2024: Neuer Rekord bei DAX-Konzernen

Dividende
Adobe Stock - Dmitry
Inhaltsverzeichnis

In diesem Jahr schütten die 40 DAX-Unternehmen insgesamt so viel Dividenden aus wie nie zuvor. Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hat auch in diesem Jahr die Dividenden-Ausschüttungen unter die Lupe genommen: In 2024 werden 53,8 Milliarden Euro an die Aktionäre ausgeschüttet und damit 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zu den größten Dividendenzahlern im DAX gehören Mercedes Benz, die Allianz sowie Volkswagen und die Hälfte der Konzerne zahlt für das Geschäftsjahr 2023 eine Rekorddividende. Für die Zukunft ist EY jedoch etwas skeptischer: Bereits in 2023 haben die 40 DAX-Unternehmen weniger verdient als zuvor und aktuell sei die konjunkturelle Lage düster.

Dividendenrekord und höhere Ausschüttungsquote

Mit 5,5 Milliarden Euro ist Mercedes Benz der größte Dividendenzahler aus dem DAX – minimal vor der Allianz AG, die plant, 5,4 Milliarden Euro an die Aktionäre auszuzahlen. Mit Volkswagen ist ein weiterer Automobilkonzern dahinter und schüttet 4,5 Milliarden Euro aus. In Summe sind das bei den DAX 40 laut EY 53,8 Milliarden Euro.

Obwohl die 40 DAX-Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 mit 120,9 Milliarden Euro etwa 6 Prozent weniger verdient haben als im Vorjahr, ist die diesjährige Dividendenausschüttung so hoch wie nie zuvor. Denn im Vergleich zum Vorjahr stieg die Ausschüttungsquote von 41,0 auf 44,5 Prozent.

Einige DAX-Konzerne überzeugen bezüglich ihrer Dividendenzahlungen zudem mit Kontinuität. Dazu zählen zum Beispiel SAP oder Munich RE, die ihre Dividende in den letzten 25 Jahren nie gesenkt und in den meisten Fällen jährlich angehoben haben.

Nächstes Jahr kein Dividendenrekord?

Ob die Rekordjagd bei den Dividenden jedoch auch im kommenden Jahr weitergeht, ist im Augenblick sehr unklar. Denn die konjunkturellen Aussichten für 2024 sind nicht berauschend und es sind nach wie vor Risiken (ökonomisch wie politisch) vorhanden.

Es ist durchaus denkbar, dass die Unternehmen im laufenden Jahr erneut geringere Gewinne einfahren werden. EY sieht neben den konjunkturellen Problemen auch einen hohen Investitionsbedarf bei vielen Unternehmen. Einige Branchen – wie zum Beispiel die Automobilindustrie – befinden sich derzeit mitten in einem Transformationsprozess.