DAX-Aktien: Gewinner und Verlierer in 2023

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Der DAX hat einmal mehr ein turbulentes Jahr hinter sich. Nach einem starken Jahresauftakt war der Kurs des deutschen Leitindex vor allem in den Monaten April bis Oktober geprägt von Inflations- und Zinssorgen, von der weiterhin schwächelnden Konjunktur und politischen Krisen.

Doch in den letzten Wochen hat der DAX die Zinssorgen überwunden und eine echte Jahresendrally gestartet. Nach einem Kursminus von etwa 12 Prozent im krisenreichen Vorjahr, notiert der wichtigste deutsche Index zum Weihnachtsfest gut 18 Prozent über dem Niveau von Anfang Januar (Stand: 21. Dezember 2023). Zwischenzeitlich hatte der DAX sogar an der Marke von 17.000 Euro gekratzt.

Das sind die Gewinner aus dem DAX in 2023

Der Top-Performer des DAX in 2023 ist der Sportartikel-Gigant Adidas. Obwohl sich das Unternehmen aufgrund vieler Probleme in einem „Übergangsjahr“ befindet, hat die Adidas-Aktie seit Jahresbeginn etwa 53 Prozent zugelegt. An der Börse wird bekanntlich die Zukunft gehandelt.

Zu den weiteren großen Gewinnern des Jahres gehören die Heidelberg Materials-Aktie mit einem Kursplus von rund 47 Prozent sowie der Rüstungskonzern Rheinmetall mit einem Plus von knapp 45 Prozent. Insgesamt haben 30 der 40 DAX-Aktien im Jahr 2023 zugelegt.

Das sind die Verlierer aus dem DAX in 2023

Obwohl Anleger zu Beginn des Jahres noch die Hoffnung hatten, dass Bayer die schwierigste Phase hinter sich haben könnte, ist die Bayer-Aktie mit einem Minus von etwa 34 Prozent der größte Verlierer im DAX.

Auch von der Jahresendrally konnte das Leverkusener Unternehmen nicht profitieren. Ebenfalls Minus 34 Prozent ist die bisherige Jahresbilanz der Siemens Energy-Aktie. Darüber hinaus gehört Merck mit einem Kursminus von knapp 22 Prozent zu den Verlierern im DAX.

So könnte es beim DAX weitergehen

In den letzten Wochen hat der DAX mehrfach sein Allzeithoch geknackt und Anlegern damit ein sehr versöhnliches Jahresende beschert. Vor allem, wenn die Fed – und als Nachzügler auch die EZB – Zinssenkungen konkret planen oder durchführen, dürfte es für den Leitindex noch weiter nach oben gehen. Die 17.000 Punkte sind nach wie vor in Reichweite.