DAX 2026: Das können Anleger erwarten
Der DAX ist in 2026 gut aus den Startlöchern gekommen und notiert aktuell bei etwa 24.550 Punkten (Stand: 02. Januar 2026, ca. 13 Uhr). Damit ist das Allzeithoch aus Oktober 2025 von 24.771 Zählern zum Jahresbeginn nicht sehr weit entfernt. Im letzten Börsenjahr hatte der DAX satte 23 Prozent zugelegt und damit das stärkste Jahr seit 2019 erlebt.
Doch was passiert in 2026? Kann sich die unterm Strich sehr positive Entwicklung auch in diesem Jahr fortsetzen? Wie lauten die Prognosen für den DAX für 2026? Und warum sollten Anleger diese Prognosen weitestgehend ignorieren?
DAX: Prognosen für 2026
Spätestens zum Jahresstart wagen einige Experten und Analysten eine DAX-Prognose für das neue Börsenjahr. Für 2026 rechnen viele mit einer ordentlichen Entwicklung und mit einem eher moderaten Kursplus. Laut Focus Money sehen beispielsweise die deutschen Banken den DAX in diesem Jahr durchschnittlich sechs Prozent zulegen.
Als sehr wahrscheinlich gilt, dass der deutsche Leitindex – vielleicht schon in naher Zukunft – ein neues Allzeithoch erreichen könnte. Die Marke von 25.000 Punkten wäre theoretisch auch kurzfristig erreichbar. Noch sicherer ist, dass sich Anleger wohl erneut auf ein volatiles Börsenjahr einstellen sollten. Auch im starken 2025 hat etwa die Zoll-Politik von US-Präsident Trump für starke Ausschläge gesorgt.
Damit sollten Anleger rechnen – und damit nicht
Grundsätzlich ist die Stimmung mindestens vorsichtig positiv. Für DAX-Anleger ist ein verlustreiches Börsenjahr 2026 zumindest aktuell nicht sehr wahrscheinlich. Ein Sprung über die 25.000 Zähler wäre keine große Überraschung. Abgesehen davon sollten private Anleger konkrete Prognosen für den DAX allerdings möglichst komplett ignorieren.
Denn am 2. Januar 2026 vorherzusagen, wo der DAX Ende Dezember dieses Jahres stehen wird, ist absolut unmöglich. Kurzfristig und auch mittelfristig sind viele Szenarien denkbar. Insgesamt zeigt der Jahresauftakt aber vor allem eines: Der DAX startet 2026 aus einer Position der Stärke, aber ohne überzogene Euphorie. Für Anleger bedeutet das vor allem, Ruhe zu bewahren und sich nicht an Prognosen zu orientieren. Wer langfristig investiert ist, fährt auch 2026 mit Gelassenheit am besten.