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Daimler Truck-Aktie: Neue Lade-Kooperation in den USA – ein starkes Signal!

Inhaltsverzeichnis

Daimler Truck hat Großes vor: Die neue Abspaltung des Stuttgarter Autoriesen will in den 20er Jahren zu einem führenden Anbieter klimaschonender LKWs werden. Bereits für 2030 plant der Konzern einen Anteil von bis zu 60 Prozent an CO2-neutralen Trucks. Dabei geht es sowohl um batteriegetriebene Fahrzeuge als auch um Brennstoffzellen-LKWs.

Doch die Produktion ist die eine Sache, die sinnvolle Nutzung die andere. Schauen Sie: Gelingen kann die Transformation nur, wenn die Ladeinfrastruktur in den nächsten Jahren entsprechend ausgebaut wird. Die Zukunft von Daimler Truck ist also abhängig von diesem Ausbau.

Daimler Truck: Ladeinfrastruktur als Gemeinschaftsaufgabe

Kein Wunder also, dass die Stuttgarter hier alle Hebel in Bewegung setzen und etliche Kooperationen forcieren. In Europa etwa arbeitet Daimler Truck bereits mit den Energiekonzernen Shell, BP und Total zusammen, um elektrisches Laden oder Wasserstoff-Tankstellen entlang wichtiger Transportachsen zu ermöglichen.

Hinzu kommen Partnerschaften mit Siemens Smart Infrastructure, Engie sowie EV Box Group und nicht zuletzt das geplante Joint-Venture mit der Volvo Group.

Sie sehen also: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine Kraftanstrengung, die kein Unternehmen alleine bewältigen kann. Vielmehr muss die Branche mithilfe von Investoren an einem Strang ziehen, um die Grundlage der Elektromobilität zu schaffen.

USA: Stuttgarter vereinbaren neue Mega-Kooperation

Das gilt freilich auch für die USA. Vor wenigen Tagen hat Daimler Truck dort nun eine wegweisende Gemeinschaftsfirma in Aussicht gestellt. Demnach wird das Unternehmen zusammen mit dem auf erneuerbare Energien spezialisierten Projektentwickler NextEra und der Investmentfirma Blackrock Renewable Power ein Joint Venture gründen.

Zusammen wollen die Konzerne ein leistungsstarkes Ladeinfrastrukturnetz für batterieelektrische und Brennstoffzellen-betriebene Nutzfahrzeuge in den USA planen, aufbauen und betreiben. Noch in diesem Jahr soll das Gemeinschaftsunternehmen seine Arbeit aufnehmen. Die ersten Ladestationen sollen dann im nächsten Jahr in Betrieb gehen.

Bis 2026 will das Joint Venture an wichtigen Frachtrouten entlang der Ost- und Westküste sowie in Texas ein breites Netz an Ladepunkten zur Verfügung stellen. Dabei will man sowohl die bestehende Infrastruktur nutzen als auch zusätzliche neue Standorte schaffen. Der Schwerpunkt soll zunächst auf Ladestationen für batterieelektrische mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge liegen, gefolgt von Wasserstoff-Tankstellen für Brennstoffzellen-Trucks.

Rückendeckung aus Washington?

Daimler Truck, NextEra und Blackrock planen hierfür eine Anschubfinanzierung in Höhe von etwa 650 Millionen Dollar. Diese werde zu gleichen Teilen von den drei Unternehmen bereitgestellt, heißt es aus Stuttgart.

Ob sich die Firmen bei dem Projekt auf staatliche Hilfen stützen können, ließ Daimler Truck indes offen. US-Präsident Joe Biden hatte zwar ein billionenschweres Infrastrukturprogramm angekündigt, das auch den Ausbau der Ladestationen fördern soll. Derzeit liegt jener „Build Better Act“ aber wegen des Widerstands eines Senators auf Eis. Es bleibt also abzuwarten, ob sich die Unternehmen auf finanzielle Rückendeckung aus Washington einstellen können.

Mein Fazit für Sie

Das neue Joint Venture von Daimler Truck ist der nächste wichtige Schritt in Sachen Elektro-Transformation. Umso besser, dass die Stuttgarter hier zwei interessante Partner gewinnen konnten. NextEra Energy Resources ist ein bedeutender Investor im Bereich der elektrischen Infrastruktur und verfügt über Erfahrung in der Optimierung von erneuerbaren Energien und Netzintegration.

Blackrock Renewable Power wiederum betreibt eine der größten Investmentplattformen für erneuerbare Energien. Das Unternehmen investiert derzeit Milliardensummen in mehr als 350 Wind- sowie Solarprojekte in 15 Ländern auf fünf Kontinenten. Daimler Truck hat also zahlungskräftige und gut vernetzte Partner an der Hand, was im Endeffekt das Risiko für die Stuttgarter verringert.

Apropos Risikovermeidung: Daimler Truck fährt bei der Mobilitätswende bewusst zweigleisig und setzt sowohl auf Batteriefahrzeuge als auch auf Brennstoffzellen-LKWs. Dadurch sichert sich der Konzern zusätzlich ab. Immerhin gilt die Wasserstofftechnik vor allem bei Trucks durchaus als gangbare Alternative zur Batterie.

Daimler Truck-Aktie bietet lukrative Chancen

Wollen Sie als Anleger in die Zukunft der Nutzfahrzeuge investieren, bietet Daimler Truck unterm Strich lukrative Chancen. Bereits heute ist der Konzern mit seinen sieben Marken der weltgrößte Nutzfahrzeugbauer.

Rund um den Globus verfügt der Konzern über ein weitreichendes Vertriebs- und Partnernetz. Dieses Potenzial kann Daimler Truck hervorragend nutzen, um auch bei der Elektromobilität und den Brennstoffzellen zu einem Vorreiter zu werden.

Das unterstreicht die Langfristigkeit der Daimler Truck-Aktie und verschafft Ihnen als Anleger starke Renditechancen.