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CTS Eventim – Da geht der Punk ab

Inhaltsverzeichnis

Der Münchener Ticketing- und Live Entertainment-Anbieter CTS Eventim setzt seine rasante Erholung fort und meldet Umsatz- und Gewinnzahlen, die sogar das eigene Rekordjahr 2019 hinter sich lassen.

Festivalhunger treibt Umsatz auf Rekordniveau

Wie ausgehungert viele Menschen nach gemeinsamen Konzert- und Festivalerlebnissen wie Rock am Ring und Rock im Park nach zwangsläufiger Coronapause sind, lässt sich bestens an den Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022 (Q2) von CTS Eventim ablesen. Gegenüber dem noch von Corona-Einschränkungen geprägten Vorjahresquartal gelang beim Umsatz mehr als eine Verzehnfachung auf 595,1 Millionen Euro.

Im Vergleich zu den 413,9 Millionen Euro aus dem zweiten Quartal des bisherigen Rekordjahres 2019 verbesserte sich der Umsatz um beinahe 44 Prozent.

Umsatz explodiert bei Live Entertainment

Auch der Halbjahresumsatz liegt mit 734,4 Millionen Euro über dem Vergleichswert von 2019 von 696,6 Millionen Euro, obwohl die Erlöse im ersten Quartal 2022 durch die Auswirkungen der Omikron-Welle noch unter jenen von 2019 lagen.

Im Live Entertainment-Bereich explodierte der Umsatz im Vorjahresvergleich geradezu von 11,5 auf 476,4 Millionen Euro in Q2, im Ticketing stieg er von 36,1 auf 125 Millionen Euro. Beide Quartalswerte liegen deutlich über dem Niveau von 2019. Die Zuwächse gehen dabei auf fast alle wichtigen Märkte zurück. Insgesamt wurden im Quartal weltweit 38 Prozent mehr Tickets verkauft als 2019. Unter den Kernmärkten lief es in Italien und der Schweiz besonders gut.

Höherer Gewinn, keine konkrete Prognose

Auch beim Gewinn präsentiert sich CTS Eventim überzeugend. So lag das normalisierte Konzern-EBITDA in Q2 vor allem wegen einer positiven Umsatz- und Margenentwicklung im Ticketing mit 105,4 Millionen Euro um knapp 6,4 Prozent über dem Vorjahreswert und beinahe doppelt so hoch wie 2019 (54,7 Millionen Euro). Auch das Halbjahres-EBITDA von 129,1 Millionen Euro liegt klar über den Werten von 2021 (79,4 Millionen Euro) und 2019 (111,8 Millionen Euro).

Der bislang so starken Entwicklung zum Trotz traut sich das Management des MDAX-Konzerns weiterhin keine genaue Prognose für das gesamte Geschäftsjahr zu – zu groß ist die Unsicherheit vor allem wegen des Ukraine-Krieges und einer wahrscheinlichen neuen Corona-Welle im Herbst.

Vorbehaltlich „wesentlicher“ Zusatzbelastungen erwartet die Geschäftsleistung allerdings naheliegender weise ein „deutlich höheres Ergebnis” als im noch stärker von der Pandemie beeinträchtigten Vorjahr. Die CTS Eventim-Aktie reagiert im deutschen Vormittagshandel mit leichten Aufschlägen auf die Quartalszahlen und liegt bei gut 55 Euro um etwa 2 Prozent im Plus.