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Krisenschutz: Warum Beiersdorf Ihr Fels in der Brandung ist!

Inhaltsverzeichnis

Manche Produkte gehen einfach immer: Kein Wunder also, dass Aktien wie Beiersdorf bei vielen Analysten gerade hoch im Kurs stehen. Der Konzern aus Hamburg produziert schließlich Dauerbrenner wie „8×4“, „Labello“, „Nivea“, „tesa“, „Hansaplast“ und „Eucerin“.

Beiersdorf: Mehr Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr

Die Negativeffekte der grassierenden Inflation jedenfalls scheinen an dem Dax-Konzern abzuprallen, wie die Zahlen zum ersten Halbjahr zeigen. Vielleicht haben Sie es auch schon in den Medien gelesen: Beiersdorf hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 seinen Umsatz um 10,5 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro gesteigert. Klar: Der Konzern konnte seine Konsumgüter wegen der Inflation teurer verkaufen und erlöste somit schlicht deutlich mehr Geld.

Aber nicht nur das: Auch das Nachsteuerergebnis legte zwischen Anfang Januar und Ende Juni signifikant zu – um satte 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 697 Millionen Euro.

Zwar musste auch Beiersdorf mit höheren Rohstoff- und Transportkosten zurechtkommen. Als Konsumgüterkonzern konnte man die gestiegenen Aufwendungen aber offenbar hervorragend an die Verbraucher weitergeben. So lag die Umsatzrendite nach Steuern im ersten Halbjahr bei 11,3 Prozent (Vorjahr: 10,4 %).

„Nivea“ geht immer

Besonders positiv: Alle Consumer-Marken der Hamburger erzielten im Berichtszeitraum Zuwächse beim Umsatz. Besonders stark entwickelte sich unter anderem die Kernmarke „Nivea“. Hier verzeichnete man ein Wachstum von mehr als 11 Prozent. Noch deutlicher ging es bei den dermatologischen Hautpflegeprodukten von „Eucerin“ aufwärts (+26,6 %).

Die Zahlen zeigen, dass die Produkte von Beiersdorf selbst in Zeiten hoher Preise stark nachgefragt werden. Sie sind schlicht ein fester Bestandteil des Alltags von Millionen Menschen. Das verschafft den Hamburgern eine beachtliche Krisenresistenz und eine ordentliche Perspektive.

Beiersdorf trotz Gegenwind optimistisch für 2022

Schauen Sie sich doch die Prognose an: Die beließ Beiersdorf nämlich unangetastet, trotz aller Störfaktoren. So soll das Umsatzplus konzernweit in 2022 weiterhin am oberen Ende vom mittleren einstelligen Prozent-Bereich liegen. Die Gewinnmargen sollen derweil in etwa auf Vorjahresniveau bleiben.

Das ist umso erstaunlicher, da Beiersdorf für das zweite Halbjahr durchaus Gegenwind erwartet. So musste Konzernboss Vincent Warnery vor erheblichem Druck durch wirtschaftliche und politische Spannungen warnen. Dabei geht es auch um die drohende Mangellage bei Gas.

Analysten schrauben Kursziele nach oben

Die trotzdem unveränderte Prognose gefällt natürlich den Analysten. Wie eingangs angedeutet sind die Experten nun deutlich optimistischer gestimmt. So schraubte beispielsweise die US-Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel für die Beiersdorf-Aktie nach Bekanntgabe der jüngsten Zahlen von 114 auf 120 Euro nach oben. Andere Institute wie Barclays und Jefferies erhöhten ebenfalls die Ziele auf 121 bzw. 120 Euro.

Zum Vergleich: Die Beiersdorf-Aktie notierte am Montagvormittag bei 100,7 Euro (Stand: 08.08.2022, 9:00 Uhr). Hier könnte sich für Sie also durchaus Renditepotenzial ergeben. Was auffällt, ist die Tatsache, dass die Analysten der genannten Investmenthäuser reihenweise ihre Gewinnprognosen für Beiersdorf nach oben geschraubt haben – und das auf langfristige Sicht. Die Experten rechnen nun also damit, dass der Konsumgüterkonzern in den nächsten Jahren mehr Geld verdienen wird als ursprünglich gedacht.

Mein Fazit für Sie

Als Hersteller wichtiger Alltagsprodukte kommt Beiersdorf bislang hervorragend durch die Krisen. Die Aktie ist damit ein Fels in der Brandung. Hinzu kommt, dass das Dax-Unternehmen eine solide Dividende ausschüttet.

Das Papier von Beiersdorf bleibt unterm Strich ein konservativer Pick, mit dem Sie sich vor den Krisen abschirmen können. Zwar gibt es auch bei Beiersdorf Risikofaktoren. Diese sind im Vergleich zu manch anderen Aktien aber eher überschaubar.