+++ NEU: Die kostenlosen Online Live Webinare 2022 - Trading, Finanzen, Geldanlage & Vermögen +++

Angstfaktor Inflation!

Inhaltsverzeichnis

Die Inflation treibt die Preise alltäglicher Bedarfsgüter in die Höhe und die Lebenshaltungskosten steigen weltweit. Die finanzielle Belastung der Haushalte wird spürbar größer. Viele sowieso schon durch die Pandemie gebeutelte Menschen blicken sorgenvoll in die Zukunft. Laut Daten des Statista Global Consumer Surveys, bejaht rund ein Drittel der in Deutschland befragten Personen die Frage, ob sie sich Sorgen um ihre finanzielle Zukunft machen.

Noch größer ist der Anteil beispielsweise in Russland – hier machen sich mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer Sorgen, dass ihr Geld bald nicht mehr zum Leben reicht. Auch in Südafrika und Spanien sind mit 46 beziehungsweise 44 Prozent überdurchschnittliche viele Menschen besorgt. Finanziell deutlich stabiler schätzen sich die Befragten in den urbanen chinesischen Regionen ein. Nur ein Sechstel der Umfrageteilnehmer haben angegeben, sich um ihre zukünftige finanzielle Situation zu sorgen.

Die Preise in der deutschen Wirtschaft steigen in allen Bereichen

Die Sorgen der Bürger vor steigenden Preisen sind mehr als berechtigt. In der deutschen Wirtschaft steigen die Preise in allen Bereichen. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistisches Bundesamtes. Dies trifft unter anderem auf die Preise von importierten Waren zu. Der entsprechende Index liegt im März 2022 um rund 31 Prozent höher als noch im März 2021. Bei exportierten Waren stiegen die Preise im selben Zeitraum um rund 16 Prozent.

Besonders stark gestiegen sind auch die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte. Sie sind im genannten Zeitraum um 30,9 Prozent gestiegen. Derart stark sind die Preise zuletzt in der ersten Ölkrise in den 1970er Jahren gestiegen. Grund sind unter anderem Materialengpässe und hohe Beschaffungskosten. So sind zahlreiche Lieferketten in Europa und den USA immer noch stark gestört. Bei den Verbraucherpreisen fällt der Anstieg mit 5,0 Prozent am geringsten aus. Hier gibt es aber Ausreißer wie Gemüse oder Heizöl, die deutlich teurer geworden sind.