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Der Fahrradmarkt boomt und Shimano bietet Gewinnchancen

Inhaltsverzeichnis

Während der Corona-Pandemie hat Deutschland einen regelrechten Fahrradboom erlebt. Im Jahr 2020 wurden nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes rund eine Million Räder mehr verkauft als im Jahr davor, eine Steigerung von 35 Prozent.

Fahrradfahren erfreute sich großer Beliebtheit, weil es auf dem Rad nahezu kein Infektionsrisiko gab. Als die meisten Freizeitaktivitäten auf Eis lagen, haben sich viele aufs Rad geschwungen. Die Liebe zum Fahrradfahren hat die Corona-Pandemie überdauert.

Warum Fahrradfahren im Trend liegt

Das steigende Gesundheitsbewusstsein, der Wunsch, aktiv etwas gegen den Klimawandel zu tun und die hohen Spritpreise sorgen zudem dafür, dass immer mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen. Das Fahrrad ist längst nicht mehr ausschließlich ein Transportmittel, sondern ein Lifestyleprodukt, für das auch mal ein paar Euro mehr auf den Tisch gelegt werden.

Die Aussichten für den Fahrradmarkt sind deshalb hervorragend und Sie fragen sich vielleicht, wie Sie mit einer gewinnbringenden Investition vom Fahrradboom profitieren können.

Welcher Marktführer einen Blick verdient

Die Antwort lautet: Shimano (WKN: 865682)! Der japanische Hersteller von Fahrradkomponenten und -zubehör ist weltweiter Marktführer vieler mechanischer Fahrradteile, vor allem für Antriebs- und Schaltgruppen. Knapp vier Fünftel des Umsatzes erwirtschaftet Shimano mit den Fahrradkomponenten, der weltweite Marktanteil liegt bei 50 %. Shimanos Marktmacht spiegelt sich auch im operativen Gewinn wider. Dieser liegt aktuell bei 27 %.

Umsatzentwicklung Shimano, Quelle: Aktien Screener Investor Verlag

Wachstumspotenzial bei einem KGV von 12

Schauen Sie sich weitere erfolgsrelevante KPIs an, werden Sie schnell erkennen, dass die Zeichen langfristig auf Wachstum stehen. Shimano ist eine Gelddruckmaschine, die Sie noch zum Schnapperpreis bekommen, denn das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt gerade einmal bei 12.

Wenn Sie sich für eine Investition entscheiden, sollten Sie sich nicht verunsichern lassen, falls kurzfristig der Gewinn zurückgeht. Nach drei Jahren neigt sich nämlich der coronabedingte Fahrrad-Megaboom langsam dem Ende. Während Corona haben viele die Anschaffung eines Fahrrads vorgezogen, sodass jetzt ruhigere Jahre vorhergesagt werden.

Dass erwartet wird, dass der Umsatz zurückgeht, ist natürlich ein Nachteil. Mittelfristig wird sich die Nachfrage jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit wieder einpendeln. Auf Shimano könnten dann neue Rekordgewinne warten.

Wachstumstreiber E-Bike

Steigende Verkaufszahlen für E-Bikes könnten zum zusätzlichen Wachstumstreiber werden. Mit dem E-Bike wird Fahrradfahren noch schneller und bequemer, selbst weitere Strecken können komfortabel zurückgelegt werden.

In einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom in diesem Jahr gaben 41 Prozent der Befragten an, wegen der hohen Inflation und der gestiegenen Benzinpreise ihr Mobilitätsverhalten verändern zu wollen – also auf gewohnte Verkehrsmittel zu verzichten oder diese zu wechseln.

Die Verkaufszahlen für elektrisch betriebene Fahrräder haben in den letzten Jahren stetig zugenommen und könnten jetzt einen neuen Boom erfahren. Beliebt sind vor allem Pedelecs, bei denen ein Motor die Muskelkraft unterstützt – und diese Pedelecs werden gerne mit einer hochwertigen Shimano Gangschaltung ausgestattet.

Der Fahrradmarkt hat ohne Frage Zukunft, denn Sie investieren in eine nachhaltige Branche. Ein Blick auf Shimano lohnt deshalb.