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adidas Aktie : Adidas trennt sich von Reebok

Nach 15 Jahren erklärt man das Experiment für gescheitert und beendet: Adidas trennt sich von der Zweitmarke Reebok, wie das Unternehmen vor wenigen Tagen bekanntgab.

Hintergrund der jetzigen Entscheidung ist die neuen Fünfjahresstrategie, die Kasper Rorsted, CEO bei Adidas, am 10. März zusammen mit der Jahresbilanz 2020 vorstellen will. Darin soll Reebok keine Rolle mehr spielen. Für 2020 wird das Geschäft noch komplett in der Bilanz des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach verbucht, ab 2021 soll Reebok hingegen als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen werden.

Milliardenschwere Fehlinvestition

Angefangen hatte die Geschichte 2006. Der damalige langjährige Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer legte damals stolze 3,1 Milliarden Euro auf den Tisch, um den Abstand zum ewigen Konkurrenten Nike zu verringern und Adidas insbesondere am von Nike dominierten US-Markt stärker zu positionieren. Reebok ist vor allem in Großbritannien und den USA bekannt und erfreut sich bei Afroamerikanern großer Beliebtheit.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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