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Das sind die Gewinner und Verlierer des Kriegs in der Ukraine

Inhaltsverzeichnis

Militärisch ist Russland eine Großmacht, wirtschaftlich aber ein Zwerg. Das BIP Russlands im kaum größer als das von Spanien. Abgesehen von Agrar- und Energie-Rohstoffen hat der internationale Handel mit Russland ein relativ geringes Gewicht.

Bruttosozialprodukt Russland: Kaum mehr als Spanien

Dennoch wird der Krieg in der Ukraine weltweit die Inflation weiter anheizen. Davon sind mittlerweile so gut wie alle Lebensbereiche betroffen. Da die Supermärkte täglich mit Waren beliefert werden müssen, haben die ersten Discounter wie Aldi bereits angefangen, im großen Stil die Preise zu erhöhen.

Diese 8 Sektoren profitieren von der aktuellen Krise

Der Krieg in der Ukraine rückt näher an die Nato-Grenze heran. Die Unsicherheit macht sich breit, auch an den Börsen. Dennoch gibt es Sektoren, die gegen den allgemeinen Trend steigen und von der aktuellen Krise profitieren. Dazu gehören:

  • Alternative Energie
  • Cybersicherheit
  • Düngemittel
  • Edelmetalle
  • Landwirtschafts-Maschinen
  • Öl, Gas
  • Wasserstoff
  • Verteidigung

Diese Sektoren geraten jetzt unter Druck

Die großen Indizes befinden sich seit der russischen Invasion in einem Abwärtstrend. Es gibt jedoch Branchen, die besonders unter Druck stehen. Dazu gehören:

  • Luxusgüter
  • Europäische Finanzwerte. Gerade europäische Banken sind von der aktuellen Krise betroffen. Zum wegen der in der EU noch immer niedrigen Zinsen und die Auswirkungen der Sanktionen, da sich einige europäische Banken stark in Russland engagiert haben.
  • Zyklische Industriegüter. Dazu gehören Unternehmen, die besonders konjunkturabhängig sind. Eine schlechte konjunkturelle Lage in Verbindung mit einer nachlassenden Nachfrage und hohen Energiepreisen wirkt sich auf die Hersteller von Konsumgüter aus. Dazu gehören zum Beispiel:
  • Automobil-Aktien
  • Technologie-Titel

Auch diese Branchen sollten Sie jetzt im Depot haben

Zu den nichtzyklischen Branchen, die sich in der Krise stabil halten bzw, sogar zulegen können, gehören übrigens:

  • US-Finanztitel
  • Pharma
  • Versorger

Fazit: Durch den Krieg in der Ukraine rücken geopolitischen Risiken an der Börse in Fokus. Zu den großen Unbekannten gehört nicht nur die Kreml-Clique, sondern auch die bisher dubiose Rolle Chinas. Das düstere Szenario einer weiteren Eskalation ist an den Börsen noch nicht eingepreist. Schon jetzt ist es aber sinnvoll für Sie als Anleger, entsprechend den oben aufgelisteten Krisen-Gewinnern und Verlierer Ihr Depot neu zu strukturieren.