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Aktien : Dämmstoff-Spezialist Steico liefert starke Zahlen ab, doch die Anleger können sich derzeit nicht erwärmen

Wenn Sie Hauseigentümer sind, dann ist Ihnen der Name Steico vielleicht schon einmal begegnet – vorausgesetzt, Sie haben Ihr Haus nicht auf herkömmliche Weise mit Styropor gedämmt.

Natürlich Alternative zu Styropor

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern: Holzfaser-Dämmstoffe schützen zuverlässig vor Kälte, Hitze sowie Lärm und verbessern dauerhaft die Energieeffizienz der Gebäude. Im Gegensatz zu konventionellen Dämmstoffen wie Styropor verbessern Holzfaser-Dämmstoffen das Raumklima.

Ungebrochene Nachfrage nach ökologischen Baustoffen

Genau darauf hat sich Steico spezialisiert. Steico bietet Dämm- und Konstruktionslösungen für Dach, Wand, Decke, Boden und Fassade, und zwar aus natürlichen Holz- und Hanffasern. Das bayerische Unternehmen zeichnet sich in den letzten Jahren durch eine starke Nachfrage nach ökologischen Baustoffen aus.

Rekordzahlen für 2021

Im letzten Jahr hat das Unternehmen Rekordzahlen vorgelegt und hätte sogar noch mehr verdienen können. Denn die Nachfrage war so stark, dass Steico trotz der deutlich gestiegenen Preise an die Kapazitätsgrenze gelangt ist. Gegenüber seinen Kunden musste Steico sogar Kontingente einführen. Im letzten Quartal ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 25,7% auf 388 Mio. € gestiegen. Auch in diesem Jahr rechnet das Management mit einem zweistelligen Umsatzwachstum.

Öko-Aktie derzeit im Abwärtstrend

Denn können sich die Anleger derzeit nicht für den Dämmstoff-Spezialisten erwärmen. Die Aktie bewegt sich, wie fast alle Aktie und Indizes, derzeit in einem scharfen kurzfristigen Abwärtstrend. Das liegt aber nicht an schlecht laufenden Geschäften, sondern der schlichten Stimmung, die uns Putin beschert hat.

Fazit: Auch wenn derzeit an der Börse keiner hören will, hat Steico hervorragende Zahlen vorgelegt. Die klare Wachstumsperspektive spiegelt sich derzeit überhaupt nicht im Chart wider. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt bei 118 €, das höchste bei 128 €. Irgendwann wird das auch wieder den Anlegern dämmern.

Aktienmarkt

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Über den Autor
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Volkmar Michler

Volkmar Michler ist langjähriger Leiter der deutschen Trader-Redaktion. Er studierte Jura, Politik und Geschichte und absolvierte ein betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzausbildung.

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