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Cyberkriminalität: Immer mehr Angriffe auf private Bankkunden

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Inmitten der Hochwasserkatastrophe, die mich auch persönlich erwischt hat, kommen vom Bundeskriminalamt (BKA) Zahlen, die nichts Gutes verheißen: Gegenüber dem Vorjahr ist die Internetkriminalität in Deutschland um 8% gestiegen. Aus dem aktuellen Cybercrime-Lagebericht 2020 nehmen vor allem diese Betrugsmaschen immer zu:

Nach Angaben des BKA haben die Angriffe mit Spammails im letzten Jahr um mehr als 17% zugenommen. Beim Phishing sollen Sie per Mail auf gefälschte Links gelockt werden, damit Sie dann persönliche Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern eingeben. Wenn diese Daten einmal beim Angreifer gelandet sind, sind Ihre Gelder auf Ihren Konten nicht mehr sicher.

Häufig können Sie diese Spammails schon daran erkennen, dass sie grafisch oder sprachlich schlecht gemacht sind, weil sie aus dem Ausland kommen. Andere Angreifer sind aber mittlerweile so professionell, dass sie vom Original kaum noch zu unterscheiden sind. Deshalb sollten Sie NIE einer Aufforderung per Mail folgen und ihre Pin oder Tan eingeben.

Falsche Bankmitarbeiter rufen an

Diese Betrugsmasche greift ebenfalls immer weiter um sich. Kriminelle geben sich als Bankmitarbeiter aus und fragen nach Informationen zu Ihrem Konto oder nach Passwörtern. Der üble Trick: Die Telefonnummer im Display ist so manipuliert worden, das sie tatsächlich so aussieht, als ob sie von Ihrer Bank kommt.

Eine Variante der Betrugsmasche sind auch Anrufer, die sich als Servicemitarbeiter von Microsoft ausgeben. Diese behaupten dann, dass Ihr Computer ein Problem hätte und man dies per Fernwartung lösen wollen. Grundsätzlich gilt: Microsoft ruft nie Kunden an, um ihnen bei einem Problem zu helfen. Eher sollte es umgekehrt gehen: Sie melden sich, wenn Sie tatsächlich ein Problem haben. Häufig können Sie diese falschen Mitarbeiter an ihrem schlechten Englisch erkennen.

Gefälschte Handelsplattformen

Ein Prominenter wirbt für Gold oder für Kryptowährungen und verspricht riesige Gewinne. Wenn Sie sich bei einem solchen Online-Portal anmelden, bekommen Sie in der Regel später einen Anruf, bei dem Sie erst zu kleinen und dann immer größeren Investitionen überredet werden sollen. Das BKA warnt: Diese „Anlageberater“ sind genau betrügerisch wie die gefälschten Werbeanzeigen, bei den man die Fotos von Prominenten manipuliert.

Mit etwas gesundem Menschenverstand und Aufmerksamkeit kann man sich solchen Angriffen schützen. Noch wichtiger ist: Wenn Sie Ihren Rechner mit einer sich regelmäßig aktualisierenden Software schützen.