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Cyber-Security-Spezialist Zscaler nach Zahlen mit Kurssprung

Inhaltsverzeichnis

Das Geschäft mit IT-Sicherheit boomt und erfreut sich auch bei Anlegern hoher Beliebtheit. Vor allem wenn die Geschäfte in der Cloud stattfinden, werden die Anleger hellhörig. Mit seinem Geschäftsmodell, Sicherheitsdienstleistungen als Software as a Service(SaaS) anzubieten, trifft Zscaler den Nerv der Zeit. Die Geschäfte brummen. Seit 2015 haben sich die Umsätze vervielfacht. Dabei hält die hohe Wachstumsdynamik an, wie die gerade veröffentlichten Zahlen zeigen.

Die Anleger reagierten geradezu euphorisch auf die vorläufigen Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal und trieben die Aktie deutlich nach oben. Direkt nach den Zahlen gingen die Zscaler-Papiere mit einem Kursplus von 20% aus dem Handel. Auch am gestrigen Handelstag baute die Aktie ihre Zugewinne weiter aus.

Zscaler – Sicherheit in der Cloud

Zscaler spezialisiert sich auf die Einrichtung von Netzwerken und Anwendungen zum mobilen Zugriff über Cloud-Speicher. Zu den wichtigsten Dienstleistungen zählen Zscaler Internet Access und Zscaler Private Access, über die schnelle und sichere Verbindungen zwischen den Nutzern und den Anwendungen möglich sind, unabhängig von Gerät, Standort oder Netzwerk.

Was bedeutet das konkret: Zscaler leitet dabei den Internetverkehr seiner Kunden von festen Standorten wie zum Beispiel lokalen Niederlassungen oder Fabriken durch die Zscaler-Präsenzpunkte, bevor der Datenfluss ins öffentliche Internet gelangt. Durch diese Zwischenschaltung als Cloud-basierter Proxy und Firewall wird sichergestellt, dass der Datenverkehr frei von Viren, Malware, sowie sonstiger Schadsoftware ist.

Umsatz klettert um 38% in die Höhe

Im gerade abgelaufenen dritten Quartal (endete am 31. März) blieb Zscaler auf Wachstumskurs: Vorläufigen Zahlen zufolge gingen Umsätze zwischen 415 und 419 Millionen Dollar durch die Bücher. Das war ein Plus von 38% bis 39% zum vergleichbaren Vorjahresquartal und lag nochmals deutlich über den Analystenschätzungen (400,5 Millionen Dollar). Auch die interne Prognosespanne von 396 bis 398 Millionen Dollar konnte deutlich übertroffen werden.

Das operative Ergebnis (US-GAAP) des Unternehmens lag im gleichen Zeitraum bei minus 59 bis minus 55 Millionen Dollar (Vorquartal: minus 65,24 Millionen Dollar).

Prognose nach oben geschraubt

Für das Gesamtjahr (Anm.: Das Geschäftsjahr endet bei Zscaler am 31.07.) hat Firmenboss Chaudhry zudem die Prognose nach oben angepasst: Beim Umsatz erwartet der Konzernlenker 1,587 bis 1,591 Milliarden Dollar (bislang: 1,558 bis 1,536 Mrd. Dollar). Das operative Ergebnis (Non-GAAP) soll nunmehr 220 Mio. bis 224 Millionen Dollar erreichen. Bislang war Zscaler noch von 213 bis 215 Millionen Dollar ausgegangen.

Analysten sehen Kurspotenzial

Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung auf die angehobene Prognose. Die Analysten sind nach dem Kurssprung weiter optimistisch: Von 42 Analysten, die sich mit der Aktie beschäftigen, raten 31 zum Kauf der Papiere (Quelle: marketwacht.com). Elf Experten stufen die Aktie als Halteposition ein.

Die Spanne der taxierten Kursziele reicht von 120 bis 225 Dollar, wobei das durchschnittliche Kursziel mit 151,88 Dollar derzeit rund 36% über dem derzeitigen Kursniveau liegt.