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Curevac Aktie im Wechselbad der Gefühle

Wie gewonnen, so zerronnen: Die Aktie des Tübinger Biotechnologieunternehmens Curevac ist am Dienstag zweistellig eingebrochen, nachdem sie noch am Vortag ein Kursplus von rund 8 Prozent verzeichnet hatte. Was ist passiert?

Konkurrenz prescht vor

Der Aufschwung am Montag war begründet durch gute Nachrichten von Konkurrenten: Nachdem der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer inzwischen auch für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren zugelassen worden ist, hat nun auch der US-Hersteller Moderna einen entsprechenden Zulassungsantrag gestellt. Das hatte am Montag für Auftrieb bei allen drei Herstelleraktien gesorgt.

Bei Curevac allerdings ist man noch immer nicht soweit. Das Vakzin hat überhaupt noch keine Zulassung, unabhängig von der Altersgruppe. Am Dienstag folgte dann ein herber Rückschlag, der für den massiven Kurseinbruch maßgeblich verantwortlich sein dürfte: Wie aus einer eigentlich vertraulichen Runde der Gesundheitsminister von Bund und Ländern nach außen drang, gibt es laut der europäischen Arzneimittelbehörde EMA weitere Verzögerungen im Zeitplan.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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