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CrowdStrike – auf Nummer sicher

Inhaltsverzeichnis

Die CrowdStrike Holdings, spezialisiert auf das Thema Cyber Security, legte für das jüngste Quartal sehr gute Zahlen vor. Geht’s nun mit dem Aktienkurs endlich wieder aufwärts?

Was macht CrowdStrike?

Das Unternehmen beschäftigt sich mit Informations- und Cybersicherheit. Ein Tech-Sektor, dessen Bedeutung beinahe dramatisch zugenommen hat. Zwar werden nach wie vor Kriege zu Land, zu Wasser und in der Luft geführt und fordern hunderttausende Tote, wie wir seit Ende Februar einmal mehr mit großen Schmerzen erfahren müssen. Doch zunehmend wichtiger als Mittel der Kriegsführung sind Cyber-Attacken, vorzugsweise auf kritische Infrastruktur wie Strom- und andere Energieerzeugung. CrowdStrike will das mit der eigenen Technologie – soweit es eben geht – verhindern. Oder aber die Folgen von Cyber-Attacken mildern.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2011. Der Hauptsitz befindet sich in Sunnyvale im US-Bundesstaat Kalifornien. Nach eigenen Angaben war das Unternehmen beteiligt an der Untersuchung mehrerer wuchtiger Cyber-Attacken. Etwa im Jahr 2014, als Sony Pictures Entertainment ins Visier von Hackern geriet. Und gleich zweimal – in den Jahren 2015 und 2016 – sah sich das Democratic National Committee fast schon wütenden Angriffen ausgesetzt.

Wie laufen die Geschäfte bei Crowdstrike?

Gut bis sehr gut. Im jüngsten Quartal meldete das Unternehmen Kundenwachstum von 51 Prozent und den Anstieg der Umsatzerlöse um 58 Prozent auf gut 530 Millionen US-Dollar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Und dies alles bei einer Brutto-Marge von sage und schreibe fast 80 Prozent.

Allerdings – mit den Gewinnen hapert es noch etwas, die Firma schreibt bilanziell nach wie vor Verluste. Das ist aber bei Wachstumsunternehmen eine Zeit lang normal. Wer erinnert sich nicht an Amazon? Jeff Bezos investierte jeden verfügbaren Dollar ins weitere Wachstum. Seinerzeit glaubte niemand daran, dass der heutige Gigant auch nur eine schwarze Null schreiben würde.

Beruhigend ist, dass CrowdStrike ein gutes Liquiditäts-Polster hat. In den vorangegangenen drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg der Free Cashflow um mehr als 80 Prozent auf gut 130 Millionen Dollar.

Die Aktie kommt nicht recht vom Fleck – noch nicht!

In den vergangenen drei Jahren konnten Aktionäre alles in allem kumuliert rund 110 Prozent Plus bei der CrowdStrike Aktie (WKN: A2PK2R) verbuchen. Tatsache ist aber auch, dass die Papiere nach ihrem historischen Hoch Mitte November des vergangenen Jahres bei knapp 300 US-Dollar arg Federn lassen mussten.

Bis auf rund 130 Dollar sackte die Aktie durch, was man beileibe nicht mehr als Korrektur bezeichnen kann, sondern als handfesten Crash. Mittlerweile notieren die Anteilsscheine bei rund 170 Dollar. Der Analysten-Konsens sieht für das laufende Geschäftsjahr 2022/2023 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 140. Auch für einen Wachstumswert recht üppig. Jedoch: Sollte sich das Wachstum in einem ähnlichen Tempo fortsetzen wie in den vergangenen Jahren, scheint die Bewertung durchaus fair. Meine Meinung deshalb: Jetzt ein paar Stücke einzusammeln, sollte mittel- und längerfristig kein großer Fehler sein.