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China-Aktien: Turnaround – JPMorgan empfiehlt diese Papiere!

Inhaltsverzeichnis

noch vor zwei Monaten hatte die US-Bank JPMorgan chinesische Aktien als „nicht investierbar“ bezeichnet. Später musste das Institut einräumen, dass die Einschätzung wohl „versehentlich“ veröffentlicht wurde. Jetzt hat man gar eine komplette Kehrtwende hingelegt.

JPMorgan empfiehlt Chinas Tech-Giganten

Laut mehreren Berichten des US-Fernsehsenders CNBC hat das renommierte Bankhaus vor wenigen Tagen etliche China-Aktien auf „Overweight“ hochgestuft. Das heißt: JPMorgan empfiehlt den Aktionären nun, die entsprechenden Papiere in ihren Depots überzugewichten.

Im Mittelpunkt stehen die Tech-Giganten der Volksrepublik: Alibaba, Tencent, Pinduoduo, Baidu, Meituan oder NetEase. JPMorgan rechnet damit, dass die Aktienkurse der genannten Unternehmen in den nächsten 12 Monaten deutlich zulegen werden.

Diese 4 Faktoren sprechen jetzt für die China-Aktien

Das US-Institut führt jedenfalls gleich einen ganzen Katalog an Begründungen für den möglicherweise kommenden Aufschwung an:

Erstens: Die regulatorischen Maßnahmen vonseiten der Kommunistischen Partei gegen die Tech-Konzerne dürften laut JPMorgan künftig abgeschwächt oder zumindest nicht weiter verschärft werden. Offenbar sieht es Peking inzwischen ein, dass man die Daumenschrauben zu fest anzogen hatte, was das Wirtschaftswachstum beeinträchtigte.

Zweitens: Das Risiko, wonach chinesische Konzerne in den USA von der Börse verschwinden könnten, ist JPMorgan zufolge geringer geworden. Ein solches Delisting hätte den Zugang von westlichen Investoren zu diesen Aktien erschwert und nicht zuletzt das Vertrauen empfindlich gestört.

Drittens: Allmählich scheint sich die Corona-Angst in China abzukühlen. So kündigten die Behörden kürzlich eine sukzessive Lockerung des Lockdowns etwa in Shanghai an. Dieser hatte die Konjunktur Chinas in den letzten Wochen erheblich geschwächt.

Viertens: Peking forciert derzeit ein gigantisches Infrastrukturprogram, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das dürfte laut JPMorgan dazu führen, dass der Optimismus an der Börse in Sachen China zurückkehrt.

JPMorgan erwartet Hochkonjunktur für Infrastruktur-Aktien

Interessant: Die US-Investmentbank sieht die geplanten Förderungen im Infrastrukturbereich als einmalige Chance für drei ganz spezielle Aktien, die hierzulande wohl kaum bekannt sein dürften:

Der Konzern Nari Technology etwa ist auf die Verwaltung von Stromnetzen spezialisiert. Das Unternehmen produziert beispielsweise Messsysteme zur Stromverteilung, aber auch Steuerungssysteme für die Eisenbahninfrastruktur. JPMorgan rechnet damit, dass Nari durch das Infrastrukturprogram deutlich profitieren wird. Die Experten schrieben der Aktie am 9. Mai ein Kurspotenzial von 46 Prozent zu.

Ein ähnlich hohes Potenzial sieht JPMorgan bei China Railway Construction (+43 %). Der Konzern baut in China Brücken, Tunnel, Autobahnen, städtische Gleisanlagen, Gebäude, Flughäfen und U-Bahnen.

Die dritte Aktie hört auf den Namen Jiangsu Hengli Hydraulic. Das Unternehmen entwickelt und baut Pumpen, Motoren und weitere Komponenten für Hydrauliksysteme. Diese werden etwa in Baggern eingesetzt, aber auch in Schiffen und Industrieanlagen. JP Morgan erwartet für die Aktie ein Kursplus von 56 Prozent.

Investments in China bleiben interessant

Sie sehen also: Die gigantischen Kurseinbrüche in China in den letzten Monaten können für Sie als Anleger eine einmalige Renditechance sein – auch weil JPMorgan als renommiertes Investmentinstitut durchaus in der Lage ist, die Fantasie einer solche Trendwende praktisch im Alleingang zu befeuern.