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Apontis: Werden One Pills den Markt erobern? Lukrative Gewinnchancen möglich

Inhaltsverzeichnis

Während der Corona-Pandemie ist die Biotech- und Pharmabranche bei Investorinnen und Investoren verstärkt in den Fokus gerückt. Zum Corona-Impfstart im Dezember 2020 wurden die Impfstoff-Hersteller präsent in den Medien dargestellt, die Aktien erfreuten sich großer Beliebtheit.

Inzwischen ist es jedoch rund um Biontech und Co. ruhiger geworden. Alternativ könnten Sie vielleicht vom Aufgehen eines neuen Sterns am deutschen Pharmahimmel profitieren.

Die Zukunft im Kampf gegen Bluthochdruck?

Es geht nicht um Corona, sondern um die Volkskrankheit Bluthochdruck. Laut Techniker Krankenkasse haben etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche Bluthochdruck, in der Altersgruppe 70 bis 79 sind es drei von vier Menschen. Vier von fünf Menschen wissen von der Erkrankung, 88 % der Diagnostizierten lassen sich behandeln.

Zur Regulierung des Bluthochdrucks ist häufig die Einnahme von mehreren Tabletten mit verschiedenen Wirkstoffen erforderlich. Insbesondere älteren Menschen fällt es schwer, den Überblick zu behalten.

Apontis (WKN: A3CMGM) hat sich das Ziel gesetzt, die Medikamentenlast für Patienten zu reduzieren und hat sogenannte Kombinationspräparate, auch Single Pills genannt, entwickelt. Als positive Effekte werden eine höhere Einnahmetreue sowie weniger Krankenhausaufenthalte infolge von Schlaganfällen oder Herzinfarkten erwartet.

Chart Apontis, Quelle: Aktien Screener Investor Verlag

Im Jahr 2021 wurden mit den Präparaten von Apontis 270.000 Menschen behandelt. Im Vergleich zu 2020 war dies ein deutliches Plus von 150.000 Patienten. Allerdings ist bei 30 Millionen Erkrankten noch deutlich Luft nach oben. Hier setzt Apontis auf verstärktes Marketing, um Ärzte und Patienten von den Vorzügen der Therapie mit Single Pills zu überzeugen.

Der Vertrieb der Single Pills macht bei Apontis rund 60 % des Umsatzes aus, die übrigen 40 % werden mit dem Vertrieb von Medikamenten generiert, die andere Pharma-Unternehmen entwickelt haben. Zu den Partnern des Co-Marketings zählen beispielsweise AstraZeneca und Novartis.

Umsatzplus von 65 % mit One Pills

Mit diesem Geschäftsmodell hat Apontis 2021 den Umsatz um 31 % auf 51 Millionen Euro erhöhen können. Bei den Single Pills lag das Umsatzplus bei 65 %.

Apontis ist erst im letzten Jahr an die Börse gegangen. Davor gehörte das Unternehmen dem Finanzinvestor Paragon, der Apontis im Jahr 2006 erworben hatte.

Vorteilhaft für Anlegerinnen und Anleger ist, dass die Zulassungsprozesse der Präparate zwischen dreieinhalb und fünf Jahren liegen. Hinzu kommt ein zehnjähriger Unterlagenschutz. Mitbewerber haben es deshalb schwer, in diesem Markt Fuß zu fassen.

Analysten erwarten Kurspotenzial von 170 %

Dies ist sicherlich auch ein Grund, warum Analysten die zukünftige Entwicklung von Apontis äußerst positiv bewerten. Sie sehen ein Kurspotenzial von 170 %.

Der Gewinn von Apontis ist noch gering, aber dafür wächst das Unternehmen schnell. Die Bewertung liegt beim 2,3-fachen des Umsatzes und beim 45-fachen Gewinn. Ein Schnapper ist Apontis also nicht mehr, verdient aber als noch recht unbekannte und neue Aktie im Pharma-Bereich Ihre Aufmerksamkeit. Der Knackpunkt wird das Marketing sein. Können Ärzte und Patienten von den Vorteilen der One Pills überzeugt werden? Wenn dies gelingt, könnten sich lukrative Gewinnchancen ergeben.