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AMD will Alternative zu Nvidia werden

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Der Hype rund um Künstliche Intelligenz ist riesig. Die Aktie des Technologiekonzerns Nvidia eroberte dank KI-Innovationen die Börse im Sturm. Innerhalb von nur eineinhalb Jahren vervielfachte sich das Wertpapier, kletterte von 108 US-Dollar auf fast 1.000 US-Dollar.

Große Cloud-Anbieter, wie Google oder Amazon, schenken dem Unternehmen ihr Vertrauen, nutzen nahezu ausschließlich Grafikkarten von Nvidia. Als Anlegerin oder Anleger fragen Sie sich vielleicht, ob andere Firmen in diesem Segment überhaupt noch eine Chance haben.

AMD (WKN: 863186) wagt zumindest den Versuch.

Quelle: Aktien-Screener Investor Verlag

Was kann AMD?

Das US-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien hat im letzten Jahr einen eigenen Chip herausgebracht, welcher auch von etablierten Firmen, wie Meta, Microsoft und Oracle angenommen wird. Für dieses Jahr wird ein Umsatzziel mit KI-Chips von 4 Milliarden Dollar angestrebt. Nicht schlecht, aber nur ein Bruchteil von dem, was Nvidia erwirtschaftet. Allein im letzten Quartal, also in nur drei Monaten, hat das Unternehmen fast 20 Milliarden mit KI-Chips umgesetzt.

Dass AMD und Nvidia Welten trennen, sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, über eine Investition nachzudenken. Der Markt für KI-Chips wächst enorm und AMD könnte sich durchaus ein gutes Stück vom Kuchen sichern, um in Zukunft satte Gewinne zu machen.

Analysten glauben, dass sich der Umsatz vom AMD bis 2026 verdoppeln könnte. Beim Gewinn sollte sogar noch mehr drin sein, weil die KI-Chips starke Margen haben.

Warum das KGV bei AMD höher ist

Im direkten Vergleich der Chips von Nvidia und AMD punkten die von AMD durchaus mit Vorteilen. Chips von AMD sind deutlich günstiger und haben zudem eine höhere Speicherkapazität. Chips von Nvidia haben dafür oft eine bessere Rechenperformance.

Ein wichtiges Argument, das für Marktführer Nvidia spricht, ist die Software-Plattform Cuda, die viele KI-Entwickler nutzen. AMD wird hier so schnell keine Alternative bauen können.

AMD ist grundsätzlich auf einem guten Weg, aber Nvidia einzuholen, bleibt utopisch. Da stellt sich die Frage, warum Nvidia ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 36 hat, während der erwartete Gewinn bei AMD mit dem 50-fachen bewertet wird.

Der Grund dafür ist, dass Nvidia dieses Jahr noch viel schneller wachsen soll als AMD, danach jedoch langsamer. Der Marktanteil ist dann so riesig, dass das Unternehmen nicht mehr viel schneller wachsen kann als der Gesamtmarkt. Zudem könnte die Nachfrage zurückgehen, weil alle Firmen jetzt auf die neueste Technik umsteigen und dann die Investitionen zurückfahren.

AMD hat nur einen kleinen Marktanteil und Analysten glauben, dass die Firma in ihrer Nische noch ein paar Jahre schneller wachsen kann als der restliche Markt. Die höhere Bewertung kann also durchaus berechtigt sein. Ein Blick auf das Unternehmen lohnt auf jeden Fall. Sie entscheiden dann, ob die Aktie für Ihr Depot eine Bereicherung wäre oder nicht.