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Aktientipp: So setzen Sie auf die Zukunft der Kunststoffe!

Inhaltsverzeichnis

Ob in Zahnbürsten, Flaschen, Steckdosen, Kleidung, Computern, Geschirr oder Kugelschreibern: Plastik ist omnipräsent.

Tatsächlich haben die Kunststoffe auch unseren Wohlstand entscheidend beflügelt. Denn die chemischen Materialien sind nicht nur leicht, einfach formbar und isolierend gegen Elektrizität und Wärme, sie sind vor allem eines: ziemlich günstig.

Doch die Kritik an den Kunststoffen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Kein Wunder, schaut man sich die Umweltverschmutzungen an, die mit Plastik einhergehen – etwa im Meer, Flüssen oder Wäldern. Aber nicht nur das: Für die Produktion von Kunststoffen wird in der Regel Erdöl genutzt. Die Klimabilanz des Plastiks ist also alles andere als hervorragend.

Corbion-Aktie: Plastik aus zuckerhaltigen Pflanzen

Umso besser, dass es durchaus eine Alternative gibt. Und noch besser, dass Sie als Anleger auf eben diese setzen können – mit der Aktie Corbion. Das Unternehmen aus den Niederlanden hat nämlich sogenanntes Bio-Plastik entwickelt.

Diese „Polylactide“ (PLA), auch Polymilchsäuren genannt, werden aus allen stark zuckerhaltigen Pflanzen gewonnen. Zum Beispiel aus Mais, Rüben oder Zuckerrohr. Das Bio-Plastik bietet jedenfalls gleich mehrere Vorteile – etwa gegenüber konventionellem PET, das zum Beispiel in Flaschen zum Einsatz kommt und auf Erdöl basiert.

So werden bei der Herstellung des PLA rund 75 Prozent weniger CO2 emittiert als beim PET. Darüber hinaus ist PLA biologisch abbaubar. Innerhalb von 30 bis 90 Tagen kann das Bio-Plastik in einer industriellen Kompostieranlage abgebaut werden.

Corbion und Total planen großindustrielle PLA-Anlage

Corbion jedenfalls hat sich auf die Produktion dieses nachhaltigen Kunststoffes spezialisiert. Die Niederländer wollen damit freilich hoch hinaus. Hierfür hatte man in den letzten Jahren etliche Kooperationen geschlossen. So wollen zum Beispiel PepsiCo und Nestlé das Bio-Plastik in ihren Verpackungsprodukten einsetzen

Mit dem Mineralölgiganten Total wiederum hatte man ein Joint-Venture gegründet. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist der Aufbau einer gigantischen PLA-Anlage, in der ab 2024 pro Jahr 100.000 Tonnen des Materials hergestellt werden können. Nach Inbetriebnahme wird das Joint-Venture von Corbion und Total laut eigenen Angaben der weltweit größte Hersteller für den Bio-Kunststoff sein.

Corbion kann noch mehr

Wichtig für Sie als Anleger: Corbion ist bei weitem nicht nur Bio-Plastik. Der Konzern ging aus dem niederländischen Lebensmittelzulieferer CSM hervor. Und noch heute bietet Corbion Zutaten und Fertiggerichte für Bäckereien und Konditoreien. Dabei geht es unter anderem um Milchsäure.

Corbion ist also durchaus ein etablierter Konzern, was der Aktie natürlich Sicherheit verschafft. So können die Niederländer im Unterschied zu vielen anderen innovativen Unternehmen im Bereich Plastik einen Nettogewinn vorweisen – und eine Dividende.

Mein Fazit für Sie

Der Siegeszug des Bio-Plastiks dürfte in den nächsten Jahren weitergehen. Nicht zuletzt wegen der immer strengeren Vorgaben vonseiten der Politik und des wachsenden Umweltbewusstseins vieler Verbraucher.

Corbion ist sehr gut aufgestellt, um von diesem Boom zu profitieren. Die Aktie könnte für Sie als durchaus interessant sein, wenngleich das Papier natürlich nicht immun ist gegen die vielen Krisen dieser Tage. Auf langfristige Sicht aber dürfte Corbion ein beachtliches Potenzial bieten.