+++ NEU: Die kostenlosen Online Live Webinare 2022 - Trading, Finanzen, Geldanlage & Vermögen +++

Aktien bleiben alternativlos – egal in welcher Wirtschaftslage

Inhaltsverzeichnis

Corona-Welle Nummer vier schwappt über den Globus und auch nach wie vor anhaltende Lieferengpässe sorgen derzeit für einen Dämpfer bei den Aussichten für einen Wirtschaftsboom hierzulande im nächsten Jahr.

Rohstoffe und Vorprodukte wie vor allem Halbleiter sind seit Wochen knapp. Das sorgt dafür, dass viele Industrieunternehmen, wie Maschinenbauer, ihre Aufträge nicht mehr in ihrem gewohnten Tempo abarbeiten können.

Prognosen werden gesenkt – Wirtschaft schwächt sich laut Experten ab

So haben bereits einige Wirtschaftsforschungsinstitute in der letzten Woche ihre Konjunkturprognosen für das Jahr 2022 nach unten geschraubt. Die Experten rechnen unterdessen mit einem harten Winter für die größte Volkswirtschaft Europas.

Unter ihnen beispielsweise Timo Wollmershäuser, der für das Ifo-Institut in München tätig ist. Er korrigierte seine Konjunkturprognose für 2022 jüngst um 1,4 Punkte nach unten und rechnet jetzt mit einem Plus in Höhe von 3,7%.

„Die anhaltenden Lieferengpässe und die vierte Corona-Welle bremsen die deutsche Wirtschaft spürbar aus. Die zunächst erwartete kräftige Erholung für 2022 verschiebt sich weiter nach hinten“, ist er der Meinung.

Vor allem im Winterhalbjahr sieht er aktuell jedoch noch spürbare Auswirkungen der Corona-Krise, die sich im Frühjahr jedoch wieder verbessern könnten – so auch bezogen auf Lieferschwierigkeiten. Ein Risiko bildet nach wie vor die Entwicklung des unvorhersehbaren Infektionsgeschehens.

Deutliche Aufhellung ab 2022 und in 2023 möglich

Positiv hingegen ist zu werten, dass Wollmershäuser hingegen für die wirtschaftliche Entwicklung 2023 ein um 1,4 Punkte stärkeres Wachstum in Betracht zieht als noch im Herbst dieses Jahres vorhergesagt worden ist. So soll sich das Plus in 2023 auf insgesamt 2,9% belaufen.

Stagflation im Winter

Ähnlich schätzt auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) die Lage ein und rechnet mit einer Stagnation hierzulande im Winter.

Doch „ab dem Frühjahr 2022 dürften die Infektionszahlen jahreszeitlich bedingt weiter zurückgehen, und der private Konsum wird wieder deutlich expandieren„.

Das Leibniz-Institut geht von einem Anstieg des BIP um 3,5% im nächsten Jahr aus – nach 2,7% im laufenden Jahr. Im September lag diese Schätzung noch bei 3,6%.

Es bleibt also abzuwarten, meine Damen und Herren, wie sich die allgemeine Lage weiterentwickelt. An Aktien führt selbstverständlich – ungeachtet der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie die weiteren Aussichten – kein Weg vorbei.

Damit ist es nun an der Zeit, Ihnen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest zu wünschen, Gesundheit und ein liebevolles Miteinander.