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60 Mio. Dollar-Kauf bei MoonLake Immunotherapeutics-Aktie

Inhaltsverzeichnis

Heute berichte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe (z.B., dass ein Manager auch Liquidität für private Verpflichtungen benötigt) gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eines stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Unternehmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

MoonLake Immunotherapeutics

Die Kursentwicklung des Biopharmazie-Unternehmens MoonLake Immunotherapeutics kann sich absolut lassen. Innerhalb der zurückliegenden 12 Monate explodierten die Papiere und legte um 743% zu. Trotz des erhöhten Kursniveaus legt der Großaktionär Bihua Chen nach und erwarb seit Ende Juni 1,25 Millionen Aktien. Bei Kaufkursen zwischen 45,63 und 50 Dollar je Anteilschein musste der Großanleger über 60,53 Millionen Dollar für die Zukäufe in die Hand nehmen. Mit den Transaktionen erhöhten Bihua Chen den Aktienbesitz um 33% und hält inzwischen 4,92 Millionen Aktien des Unternehmens. Das entspricht rund 8% aller ausstehenden Aktien.

MoonLake Immunotherapeutics, früher bekannt als Helix Acquisition Corp, ist ein in der Schweiz ansässiges Unternehmen, das in der Gesundheitsbranche tätig ist. Das Unternehmen ist ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, das sich auf die Entwicklung von Medikamenten für immunologische Erkrankungen, einschließlich entzündlicher Haut- und Gelenkerkrankungen, konzentriert. Obwohl das Unternehmen noch keine Umsätze macht, liegt der Börsenwert momentan bei rund 3 Milliarden Dollar.

The Children’s Place

Bei The Children’s Place gab es einen millionenschweren Aktienkauf: Der Vorstand Jane Elvers erwarb beim Kurs von 23,70 Dollar insgesamt 43.000 Aktien. Der Gesamtwert der Transaktion belief sich auf 1,01 Millionen Dollar. Die Aktienbeteiligung erhöhte Elvers mit dem Zukauf um 12% auf 370.033 Anteilscheine.

The Children’s Place ist ein Fachhändler für Kinderbekleidung in Nordamerika. Das Unternehmen entwirft, lässt herstellen, verkauft im Einzel- und Großhandel und vergibt Lizenzen für den Verkauf von Waren unter den Markennamen The Children’s Place, Place, Baby Place, Gymboree, Sugar & Jade und PJ Place. Insgesamt betreibt der Konzern über 613 Filialen in ganz Nordamerika.

Im zurückliegenden ersten Quartal musste der Kleidungsspezialist einen Umsatzrückgang um 11% auf 321,64 Millionen Dollar verkraften. Für das Gesamtjahr peilt die Konzernführung einen Nettoumsatz zwischen 1,575 bis 1,590 Milliarden Dollar an. Das entspricht einem Rückgang im hohen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr. Gleichzeitig soll der bereinigte Nettogewinn pro verwässerter Aktie zwischen 1,00 bis 1,50 Dollar liegen.

Domo Inc.

Beim US-Cloudsoftware-Spezialisten Domo hält die Kaufserie des Directors Daniel Daniel weiter an. Daniel ist der Gründer und seit April 2019 Portfoliomanager von Twenty Acre Capital und sitzt im Bord von Domo. Zum Kurs von 13,54 Dollar legte er sich weitere 26.400 Aktien ins Depot. Der Gegenwert der Zukäufe lag entsprechend bei 357.580 Dollar. Inzwischen hält Daniel 124.400 Domo-Papiere.

Das Unternehmen betreibt eine Cloud-basierte Business Intelligence-Plattform in Nordamerika, Westeuropa, Kanada, Australien und Japan. Die Plattform verbindet den Geschäftsführer bis hin zum Mitarbeiter an der Front mit den verschiedenen Personen, Daten und Systemen in einem Unternehmen und ermöglicht ihnen den Zugriff auf Echtzeitdaten und -einblicke sowie die Verwaltung ihrer Geschäfte über Smartphones.

Im zurückliegenden Berichtsquartal kletterte der Umsatz um 6,7% auf 79,5 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand ein Verlust von 24,4 Millionen Dollar in den Büchern des Unternehmens.