Der Sommer, in dem die Erholung verloren ging
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 10. September 2010, 07:30 Uhr
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Mal sehen, was ist diesen Sommer passiert? Einfache Frage. Die wirtschaftliche Erholung ging verloren.
Ben Bernanke hat das vor kurzem so - oder fast so - gesagt. Er bemerkte, dass die Wirtschaft noch nicht so nachhaltig wächst, wie er das gehofft hatte, und dass die Fed deshalb bereit stehen würde, willig und fähig, mehr Hilfe anzubieten.
Die New York Times schreibt dazu:
Die amerikanische Volkswirtschaft bewegt sich erneut auf Gefahr zu. Trotz aggressiver Behandlungsmethoden, von konventionell bis exotisch - über 800 Milliarden Dollar Ausgaben der Bundesregierung, und Billionen Dollar von der Federal Reserve - wächst die Angst vor einer zweiten Rezession, zusammen mit Sorgen, dass dem Land viele weitere Jahre mit mageren Aussichten bevorstehen."
Und weiter: Ben Bernanke, Fed-Vorsitzender, spricht in der Art eines Mannes, dessen Worte zur Bewegung von Milliarden Dollar führen können, und er meint, dass die Wirtschaftsentwicklung schwächer als erwartet ist, während er verspricht, eine neue Politik zu entwickeln, sollte sich das Umfeld verschlechtern."
Weiter: Ein Gedanke macht sich breit - die Regierung kann keine bedeutenden Interventionen mehr bringen, sogar angesichts der Schwächung vitaler Signale (...). Denn fast jede vorgeschlagene Kurs könnte die Staatsverschuldung weiter erhöhen - ein politischer . Die Situation hat die Amerikaner mit einer unsicheren Hoffnung hinterlassen: Der Hoffnung, dass die Dinge irgendwie schon besser werden."
Volkswirte diskutieren über die Wirksamkeit der vorigen Maßnahmen. Aber im politischen Königsreich ist ein seltener Konsens aufgezogen: Die Zukunft ist nun so in rot gemalt, dass das Auftürmen weiterer hoher Schulden politisch riskant erscheint in den Monaten vor den Kongresswahlen. Selbst wenn neue Schulden im Namen des Schaffens neuer Arbeitsplätze" und des Schaffens von Wachstum" aufgetürmt werden. Das Ergebnis ist, dass sowohl Demokraten als auch Republikaner jeden Weg meiden, der mit hohen neuen Schulden verbunden ist.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hans Dieter Franke Dr (10.09. 2010 08:00 Uhr):
Die USA sind in weitaus besserer Position als die Wirtschaft der Eurozone. Die Wirtschaftspolitik der Euroländer ist einfachst gestrickt: Im Norden wird Mehrwert durch Produktivität geschaffen, im Süden wird er ausgegeben. Also Dienstleistung , Tourismus. Die Eurozone leistet sich ein Heer von unproduktiven absurd hoch bezahlten Politikern hierarchisch geordnet Kommunal- Landes- Staats- Europa und ein selbst für das Milliardenvolk der Chinesen unverstellbar riesiges Heer absurd hochbezahlter Beamter Kommunal- Landes- Staats- Europa. Die USA wird es noch geben wenn die Eurozone unter der Last der grotesk aufgeblähten Verwaltung längst implodiert ist.
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