BASF-Aktie: China-Megawerk wirft ab 2027 Gewinne ab
Der deutsche Chemie-Riese BASF setzt große Hoffnungen in den asiatischen Markt und hat nun seine langfristigen Ambitionen für das neue Mega-Werk im chinesischen Zhanjiang untermauert. Im Rahmen einer Analystenpräsentation bestätigte der Konzern laut internationalen Finanzmedien seine finanziellen Ziele für das gigantische Verbundprojekt. Wir beleuchten die strategischen Meilensteine und blicken auf die aktuelle Marktreaktion.
BASF hält an ehrgeizigen Zielen für Zhanjiang fest
Wie aus Berichten der internationalen Nachrichtenagentur Dow Jones und des Wall Street Journal hervorgeht, hält BASF unbeirrt an den Prognosen für den wachstumsstärksten Chemiemarkt der Welt fest. Bis zum Jahr 2030 strebt der DAX-Konzern an dem neuen Verbundstandort einen jährlichen Umsatz von 4,0 bis 5,0 Milliarden Euro an. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) soll bis dahin vor Ort auf 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro ansteigen.
Der insgesamt rund 8,7 Milliarden Euro teure Anlagenkomplex in Südchina ist nach Ludwigshafen und Antwerpen der drittgrößte Standort des Unternehmens. Er gilt als strategischer Kernbaustein, um das globale Geschäft künftig noch profitabler aufzustellen und stark vom asiatischen Wirtschaftswachstum zu profitieren.
Anlaufkosten belasten die BASF-Bilanz im Jahr 2026
Bevor die Gewinne fließen, muss BASF jedoch erhebliche Vorleistungen erbringen. Für das laufende Jahr geht das Management am Standort Zhanjiang aufgrund der Inbetriebnahme von jährlichen Abschreibungen in Höhe von mehr als 500 Millionen Euro aus. In Kombination mit den typischen Anlaufkosten eines derart gewaltigen Projekts rechnet der Chemieriese für das Jahr 2026 noch mit einem leicht negativen bereinigten EBITDA.
Dennoch zeigt sich die Führungsriege optimistisch: Bereits ab 2027 soll der operative Ergebnisbeitrag des neuen Werks in die schwarzen Zahlen drehen und nachhaltig positive Impulse für die Gesamtbilanz der Unternehmensgruppe liefern.
Aktueller Kurs der BASF-Aktie (ISIN DE000BASF111)
Trotz der langfristig aussichtsreichen Prognosen für den neuen China-Verbund reagierten die Investoren am heutigen Handelstag verhalten auf die Bestätigung der strategischen Ziele. Gegen Mittag verzeichnete die BASF-Aktie (ISIN: DE000BASF111) leichte Kursverluste. Das Wertpapier gab um rund 2 Prozent nach und notierte bei knapp 50 Euro.
Diese heutige Kursentwicklung deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer das enorme wirtschaftliche Potenzial in Asien zwar zur Kenntnis nehmen, in der kurzfristigen Betrachtung aber offenbar die massiven Investitionskosten für den Hochlauf der Anlagen schwerer gewichten. Für langfristig orientierte Investoren bleibt die Entwicklung des Megaprojekts in Zhanjiang jedoch ein entscheidender Katalysator für die zukünftige Ertragskraft des gesamten Konzerns.

Jahreschart BASF Aktie, Quelle: https://aktienscreener.com
Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.