SpaceX-Aktie: 40-Milliarden-Deal und neues Kursziel

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Die Space Exploration Technologies Corp, besser bekannt als SpaceX (ISIN: US84615Q1031), treibt ihre Transformation vom reinen Raumfahrtpionier zum globalen Giganten für künstliche Intelligenz (KI) mit Hochdruck voran. Zum Wochenstart sorgt das Unternehmen von Elon Musk mit einer massiven Kapitalmaßnahme und einer anschließenden Kurszielerhöhung für Aufsehen an der Wall Street.

Im vorbörslichen US-Handel an der Technologiebörse Nasdaq verzeichnet die SpaceX-Aktie am heutigen Montag ein Plus von 1,1 Prozent und notiert bei 149,12 US-Dollar, nachdem das Papier am Freitag bei 147,49 US-Dollar aus dem regulären Handel gegangen war.

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SpaceX sichert sich 40 Milliarden US-Dollar für KI-Offensive

Wie Unternehmenschef Elon Musk bestätigte, hat SpaceX eine Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. Das frische Kapital soll primär in den massiven Zukauf von Hochleistungs-Grafikprozessoren (GPUs) – unter anderem vom Branchenprimus Nvidia – sowie in den Ausbau entsprechender Rechenzentren fließen. Die kündbaren Schuldtitel sind dabei eng an die geplanten Auslieferungen der KI-Chips im ersten und zweiten Quartal 2027 gekoppelt.

Dass SpaceX eine solch enorme Summe in einem zunehmend restriktiven Kreditumfeld aufnehmen konnte, führt das Management auf das solide Investment-Grade-Kreditprofil des Konzerns zurück. Anders als viele reine KI-Start-ups verfügt SpaceX über verlässliche, wiederkehrende Cashflows aus seinem etablierten Kerngeschäft. Insbesondere das rasant wachsende Satelliten-Internetgeschäft Starlink, das im jüngsten dritten Quartal einen operativen Gewinn von 2,4 Milliarden US-Dollar beisteuerte, sowie das Geschäft mit Raketenstarts dienen den Kreditgebern als verlässliches Fundament.

Gleichzeitig nutzte Musk die Ankündigung für eine deutliche Warnung an die Konkurrenz: Für über 200 spezialisierte Cloud-Computing-Anbieter (sogenannte Neocloud-Unternehmen), die über keine signifikanten Einnahmequellen außerhalb von KI-Rechenzentren verfügen, habe sich der Fremdkapitalmarkt nahezu vollständig verschlossen. Dies dürfte laut Musk zu einer spürbaren Konsolidierungswelle und Insolvenzen in diesem Sektor führen.

Bernstein hebt Kursziel für SpaceX-Aktie auf 268 US-Dollar an

Parallel zur gesicherten Milliardenfinanzierung erhält die SpaceX-Aktie Rückenwind von Analystenseite. Die US-Investmentbank Bernstein SocGen Group hat ihr Kursziel für den Titel heute von zuvor 248 US-Dollar auf 268 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf „Outperform“ belassen.

Die Experten begründen ihren zunehmenden Optimismus vor allem mit dem beschleunigten Ausbau der terrestrischen KI-Infrastruktur von SpaceX. Die zentralen Eckpunkte der neuen Bernstein-Analyse umfassen:

  • Massive Rechenleistung: Bernstein prognostiziert bis Ende 2027 nun eine terrestrische Rechenkapazität von insgesamt 13 Gigawatt. Das sind 5 Gigawatt mehr als in der bisherigen Schätzung veranschlagt. Für das Jahr 2028 halten die Analysten sogar einen Ausbau auf bis zu 20 Gigawatt für möglich, was mit geschätzten Investitionsausgaben (CapEx) von rund 35 Milliarden US-Dollar pro Gigawatt einhergehen würde.
  • Starke Preissetzungsmacht: Aufgrund der enormen Nachfrage von Technologiekonzernen kann SpaceX bei neuen Abschlüssen offenbar Preise durchsetzen, die oberhalb der bisherigen Spanne von 30 bis 50 US-Dollar pro Watt liegen.
  • Ambitionierte Umsatzziele: Nach einem starken dritten Quartal, in dem der Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 161 Prozent auf 14,6 Milliarden US-Dollar und das bereinigte EBITDA um 306 Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar sprangen, stellt SpaceX zum Jahresausgang 2027 einen annualisierten Umsatz von 500 Milliarden bis 1 Billion US-Dollar in Aussicht. Bernstein selbst hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2028 auf 424 Milliarden US-Dollar nach oben geschraubt.
  • Orbitale Perspektive: Während die Monetarisierung derzeit auf der Erde stattfindet, plant SpaceX für Ende 2027 den Start erster orbitaler Rechenzentren im Weltall, deren regulärer Betrieb Mitte 2028 anlaufen soll.

Marktumfeld und Ausblick für Anleger

Neben Bernstein hatten sich nach den jüngsten Quartalszahlen bereits Häuser wie BofA Securities, Pivotal Research und TD Cowen mit höheren Kurszielen zu Wort gemeldet. Dennoch sollten Anleger auch potenzielle Bremsfaktoren im Blick behalten. So lief am vergangenen Samstag, dem 24. Oktober, eine gestaffelte Haltefrist (IPO-Lockup) für bis zu 328,4 Millionen SpaceX-Aktien nach dem im Juni 2026 erfolgten Börsengang ab. Da diese Papiere am heutigen Montag erstmals frei gehandelt werden dürfen, könnte das erhöhte Aktienangebot die Kursgewinne kurzfristig etwas deckeln.

Mittelfristig richtet sich der Fokus der Investoren neben der KI-Skalierung auch auf die Raumfahrtsparte: In den kommenden Wochen steht der 15. Testflug des Starship-Systems an, bei dem sowohl der Booster als auch das Raumschiff selbst aufgefangen werden sollen – ein entscheidender Meilenstein für die künftige Wiederverwendbarkeit und den kostengünstigen Transport schwerer KI-Satelliten in den Orbit.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.