Moderna-Aktie springt: Krebs-News weckt BioNTech

Moderna-Aktie springt: Krebs-News weckt BioNTech
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Der Biotech-Sektor steht in diesen Tagen unter enormer Spannung. Wer dachte, die großen Zeiten der mRNA-Technologie seien mit dem Abflauen der Pandemie vorüber, wird aktuell eines Besseren belehrt. Der Fokus der Investoren hat sich rasant verschoben – weg von reinen Infektionskrankheiten, hin zu einem der lukrativsten und medizinisch drängendsten Felder: der Onkologie.

Eine regelrechte Euphorie-Welle hat nun den US-Biotech-Pionier Moderna erfasst und strahlt dabei unweigerlich auch auf den deutschen Konkurrenten BioNTech ab.

Moderna glänzt mit Onkologie-Daten

Auslöser für die jüngste Begeisterung an den Märkten war eine bedeutende Ankündigung von Moderna (ISIN: US60770K1079). Das Unternehmen hat sich für seinen experimentellen, individualisierten mRNA-Krebsimpfstoff (intismeran autogene) in Kombination mit dem Immuntherapeutikum Keytruda von Merck einen der begehrtesten Plätze auf dem kommenden ESMO-Kongress (European Society for Medical Oncology) im Oktober gesichert. Die Tatsache, dass die Phase-3-Daten zur Behandlung von Hautkrebs (Melanom) im Rahmen des hochkarätigen „Presidential Symposiums“ präsentiert werden, werten Branchenkenner als klares Signal für einen möglichen medizinischen Durchbruch.

Die Börse reagierte prompt: Bereits am gestrigen Montag schoss die Moderna-Aktie in den USA um über 12 Prozent auf rund 173 US-Dollar nach oben. Am heutigen Dienstagnachmittag nutzen einige Anleger das schnell erreichte Preisniveau für leichte Gewinnmitnahmen. An den deutschen Handelsplätzen notiert das Papier aktuell bei rund 146,60 Euro und verbucht damit einen moderaten Tagesrücksetzer von etwa 2,8 Prozent. Dennoch bleibt das starke charttechnische Momentum der letzten Wochen im intakten Aufwärtstrend unverkennbar.

BioNTech-Aktie als Profiteur der mRNA-Fantasie?

Wenn Moderna mit seinen mRNA-basierten Krebsimpfstoffen Erfolge feiert, rückt automatisch auch BioNTech (ISIN: US09075V1026) in das Visier der Analysten. Das Mainzer Unternehmen verfolgt eine ganz ähnliche Strategie und hat die immensen Gewinne aus dem Covid-19-Geschäft konsequent in seine Onkologie-Pipeline reinvestiert. Aktuell befinden sich bei BioNTech mehr als 25 Krebs-Kandidaten in der klinischen Entwicklung.

Zwar musste die BioNTech-Aktie in den vergangenen Wochen einige Rückschläge verkraften – darunter die Einstellung einer Phase-2-Studie bei Darmkrebs im August sowie eine Herabstufung durch internationale Analysten Anfang September –, doch das übergeordnete Branchenumfeld hellt sich nun spürbar auf. Die positiven Signale von Moderna liefern den ultimativen „Proof of Concept“, dass die mRNA-Technologie bei der Krebsbekämpfung tatsächlich in großem Stil funktionieren könnte. Dies spiegelt sich auch im aktuellen Handelsverlauf wider: Die BioNTech-Aktie zeigt sich nach dem jüngsten Test ihrer 50-Tage-Linie stabilisiert und verzeichnet im heutigen Intraday-Handel eine positive Tendenz mit zunehmendem Momentum.

Fazit für den Biotech-Sektor

Die bevorstehenden Datenpräsentationen im Oktober dürften als massiver Katalysator für die gesamte Branche dienen. Die Bestätigung der Wirksamkeit von mRNA-Krebsimpfstoffen hat das Potenzial, den Onkologie-Markt grundlegend zu revolutionieren. Für Anleger bedeutet dies, dass neben Moderna auch BioNTech trotz kurzfristiger Schwankungen eine hochspannende Langfristperspektive bieten könnte, sobald eigene klinische Erfolge aus der üppig gefüllten Pipeline gemeldet werden.

Jahreschart Moderna Aktie, Quelle: https://oct.mymarkets.com

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.