Microsoft überzeugt mit Rekordwachstum bei Azure-Cloud

Microsoft überzeugt mit Rekordwachstum bei Azure-Cloud
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Der US-Technologieriese Microsoft (ISIN: US5949181045) hat zum Auftakt seines Geschäftsjahres 2027 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich die milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in harten Finanzkennzahlen auszahlen.

Während Investoren an der Wall Street derzeit verstärkt darauf achten, welche Technologiekonzerne ihre hohen Ausgaben für Rechenzentren tatsächlich monetarisieren können, lieferte das Unternehmen aus Redmond ein starkes Zahlenwerk ab, das die Schätzungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertraf.

Microsoft-Aktie im Fokus: Umsatz und Gewinn übertreffen Prognosen

Im ersten Geschäftsquartal steigerte Microsoft seinen Konzernumsatz im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 92,28 Milliarden US-Dollar. Damit ließ der Software- und Cloud-Konzern den im Vorfeld ermittelten Analystenkonsens von rund 90,69 Milliarden US-Dollar klar hinter sich. Noch deutlicher fiel die positive Überraschung auf der Ergebnisseite aus: Der bereinigte Gewinn je Aktie (Non-GAAP EPS), bei dem Bewertungseffekte aus der Beteiligung an OpenAI ausgeklammert sind, kletterte um 18 Prozent auf 4,89 US-Dollar und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen der Wall Street. Auf Basis der regulären Rechnungslegung (GAAP) legte der Nettogewinn sogar um 32 Prozent auf 36,6 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 4,92 US-Dollar je Aktie zu.

Besonders bemerkenswert ist die anhaltend hohe Profitabilität des Konzerns. Trotz der massiven Infrastrukturausgaben konnte Microsoft sein operatives Ergebnis um 21 Prozent auf 45,9 Milliarden US-Dollar steigern, was einer außergewöhnlichen operativen Marge von knapp 50 Prozent entspricht.

Azure-Wachstum als zentraler Kurstreiber für Microsoft

Als unangefochtener Wachstumsmotor erwies sich erneut die Cloud-Sparte. Mit der aktuellen Quartalsvorlage hat Microsoft zudem seine Berichtsstruktur transparenter gestaltet und weist den Umsatz seiner Cloud-Plattform Azure erstmals als konkreten Dollarbetrag aus. Im abgelaufenen Quartal erwirtschaftete Azure einen Umsatz von rund 33,2 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Wachstumsbeschleunigung auf 48 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum – ein Wert, der deutlich über den Markterwartungen lag.

Der gesamte Bereich Microsoft Cloud, der neben Azure unter anderem auch die kommerziellen Cloud-Angebote von Microsoft 365 umfasst, wuchs um 30 Prozent (währungsbereinigt um 31 Prozent) auf 63,9 Milliarden US-Dollar. Der Auftragsbestand im kommerziellen Geschäft (Commercial Remaining Performance Obligation) erreichte ein Volumen von 677 Milliarden US-Dollar, was die hohe Planungssicherheit im Unternehmenskundengeschäft unterstreicht.

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Hoher operativer Cashflow und geplante Milliarden-Anleihe

Die Zahlen verdeutlichen, dass die hohe Nachfrage nach KI- und Cloud-Kapazitäten direkt in den operativen Mittelzufluss mündet. Der operative Cashflow von Microsoft legte im ersten Quartal um 29 Prozent auf 58 Milliarden US-Dollar zu. Gleichwohl fordert der Ausbau der globalen Rechenzentrumsinfrastruktur seinen Tribut: Die Investitionsausgaben (CapEx) beliefen sich auf rund 39,4 Milliarden US-Dollar, wodurch der freie Cashflow im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 18,63 Milliarden US-Dollar zurückging.

Um sich im Rennen um die KI-Vorherrschaft zusätzliche finanzielle Flexibilität zu sichern, wird der Konzern zudem erstmals seit über neun Jahren wieder am US-Markt für Unternehmensanleihen aktiv. Wie die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichten, plant Microsoft die Emission von US-Anleihen im Volumen von mindestens 25 Milliarden US-Dollar, aufgeteilt in bis zu zehn Tranchen mit Laufzeiten zwischen zwei und 40 Jahren.

Marktreaktion: Anleger honorieren KI-Monetarisierung

An der Börse wurden die Quartalsergebnisse positiv aufgenommen. Nachdem die Microsoft-Aktie den regulären Handel am Mittwoch an der Heimatbörse Nasdaq vor der Zahlenvorlage bei 531,01 US-Dollar beendet hatte, verzeichnete das Papier im vorbörslichen US-Handel am Donnerstag gegen Mittag ein Plus von mehr als zwei Prozent. Auch an den deutschen Handelsplätzen wie Tradegate zeigte sich der Titel im bisherigen Tagesverlauf freundlich im Gewinn.

Marktbeobachter werten die Kursreaktion als Zeichen einer zunehmenden Differenzierung im Technologiesektor: Während Unternehmen, deren hohe KI-Ausgaben das Kerngeschäft belasten, von Investoren abgestraft werden, honoriert die Wall Street bei Microsoft die klare Übersetzung der Infrastrukturinvestitionen in beschleunigtes Cloud-Wachstum und hohe operative Margen.

Jahreschart Microsoft Aktie, Quelle: https://oct.mymarkets.com

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.