Die Woche der Wahrheit bringt klare Signale
Sie mussten in der vergangenen Woche gleich an mehreren Stellen genau hinschauen. Die US-Notenbank entschied über die Zinsen, neue Inflationsdaten kamen auf den Tisch, große Technologiekonzerne legten Zahlen vor und im Konflikt mit dem Iran gab es neue Signale.
Das Ergebnis fällt insgesamt besser aus, als viele Anleger befürchtet hatten.
Die US-Wirtschaft bleibt robust
Die US-Notenbank ließ den Leitzins unverändert. Gleichzeitig kühlte sich die sogenannte PCE-Kerninflation im Juni auf nur noch 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat ab. Das ist jene Preisentwicklung, auf die die Notenbank besonders genau schaut. Energie und Lebensmittel werden dabei herausgerechnet, weil ihre Preise stark schwanken.
Das US-Wirtschaftswachstum enttäuschte mit hochgerechneten 1,5 Prozent zwar etwas. Von einer Rezession, also einem deutlichen wirtschaftlichen Abschwung, kann aber keine Rede sein. Vor allem der private Konsum blieb stabil. Die Amerikaner geben weiterhin Geld aus – und genau das hält die Wirtschaft am Laufen.
Für die Börse ist diese Mischung grundsätzlich günstig: Die Inflation lässt nach, ohne dass die Wirtschaft einbricht.
Bei KI zählen jetzt echte Ergebnisse
Auch bei den großen Technologiekonzernen wurde eine wichtige Entwicklung sichtbar. Die Börse belohnt nicht mehr einfach jedes Unternehmen, das hohe Summen in Künstliche Intelligenz investiert.
Entscheidend ist inzwischen, ob daraus wirklich mehr Umsatz und Gewinn entstehen.
Microsoft überzeugte mit starkem Wachstum im Cloud-Geschäft und zeigte, dass sich die hohen Investitionen in Rechenzentren und Künstliche Intelligenz zunehmend auszahlen. Auch Amazon wurde für das kräftige Wachstum seiner Cloudsparte AWS belohnt. Andere Konzerne wurden dagegen für schwächere Ausblicke abgestraft.
Für Sie als Anleger ist das wichtig: Die große KI-Geschichte bleibt intakt. Aber die Unterschiede zwischen den Unternehmen werden größer. Qualität, Wachstum und echte Gewinne zählen wieder mehr als große Versprechen.
Der Iran bleibt der Unsicherheitsfaktor
Im Konflikt mit dem Iran gibt es zwar neue Gespräche und diplomatische Bemühungen. Eine dauerhafte Lösung ist aber nicht in Sicht. Schon kleine Rückschläge könnten Ölpreise und Märkte erneut bewegen.
Mein Rat als Experte: Bleiben Sie investiert, achten Sie aber stärker auf Qualität, echte Gewinne und eine breite Aufstellung. Je nach Ihrer Erfahrung, Risikobereitschaft und Anlageziel braucht es dabei eine andere Strategie.
In meinen drei Börsendiensten finden Sie deshalb für nahezu jeden Anlegertyp den passenden Ansatz – vom sicherheitsorientierten Vermögensaufbau bis zur chancenreicheren Aktienstrategie.