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RWE-Aktie: Warum Ihnen hier langfristiges Potenzial winkt!

Inhaltsverzeichnis

Wollen Sie in die erneuerbaren Energien investieren, kommen Sie an dem deutschen Konzern RWEkaum vorbei. Denn: Trotz der immer noch bestehenden Kritik ist der Essener Stromgigant längst nicht mehr der Klimasünder von früher.

RWE will europäischer Öko-Strom-Primus werden

Schauen Sie: RWE ist heute einer der weltweit größten Eigentümer und Betreiber von Onshore- und Offshore-Windparks. Hinzu kommen Engagements in Sachen Solarkraft und Wasserstoff. Allein bei der Windkraft kann der Konzern eine Kapazität von rund 13,1 Gigawatt vorweisen. Vor allem in Deutschland und Großbritannien säumen die Windparks von RWE das Landschaftsbild, und das sowohl an Land als auch auf See.

Das soll freilich nur der Anfang sein. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten will RWE Milliardensummen in den Ausbau seines Öko-Strom-Portfolios investieren. Das Ziel: Zumindest in Europa wollen die Essener hier zum Marktführer werden – und das langfristig.

Grünstrom für Stahlproduktion: Neue Kooperation mit ArcelorMittal

Jetzt hat der Konzern einen weiteren wegweisenden Meilenstein unter Dach und Fach gebracht, den Sie als Anleger unbedingt kennen sollten. Wie RWE kürzlich mitteilte, werde man mit dem Stahlkonzern ArcelorMittal zusammenarbeiten, um dessen deutsche Stahlproduktion in Bremen, Hamburg, Duisburg und Eisenhüttenstadt mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

Das Kalkül: ArcelorMittal soll künftig Kohle durch Windenergie ersetzen und „grünen“ Wasserstoff als Hauptenergiequelle für seine Produktion etablieren. Hierfür würden sehr große Mengen an Ökostrom benötigt, so RWE. Die beiden Konzerne prüfen deshalb eine gemeinsame Beteiligung an Ausschreibungen für Offshore-Windparks in der Nordsee.

Hoffnung auf „Windenergie-auf-See-Gesetz“

RWE und ArcelorMittal hoffen dabei auf das sogenannte „Windenergie-auf-See-Gesetz“ (WindSeeG). Die Bundesregierung hatte kürzlich die Novellierung des Gesetzes in die Wege geleitet.

Dadurch soll die Kostenstruktur im deutschen Offshore-Windsektor attraktiver gemacht und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden – auch um Deutschland mit Blick auf Russland unabhängiger von Energieimporten zu machen.

Investitionen in Wasserstofferzeugung

Besonderes Potenzial sehen RWE und ArcelorMittal indes beim Thema Wasserstoff. Die Partner wollen nach Flächen suchen, auf denen Elektrolyseanlagen gebaut werden können. In diesen Anlagen kann aus Öko-Strom „grüner“ Wasserstoff erzeugt werden, der wiederum in der Stahlproduktion als klimaschonende Alternative eingesetzt werden kann.

Bis 2026 soll zunächst eine 70-Megawatt-Pilotanlage errichtet werden. Langfristig  will man hier die Projekte bis in den Gigawatt-Bereich erweitern. RWE macht das – ähnlich wie bei den Offshore-Windparks – von der staatlichen Unterstützung abhängig. So erwarte man die Genehmigung öffentlicher Mittel.

Weitere Öko-Strom-Projekte

Die Partnerschaft mit ArcelorMittal ist freilich nicht das einzige Zukunftsprojekt, das RWE derzeit auf dem Schirm hat. So hatte man kürzlich eine Absichtserklärung mit der Commerzbank geschlossen, um zusammen in den Bau eines Offshore-Windparks mit einer geplanten Leistung von rund 1 Gigawatt zu investieren. Dieser soll künftig mittelständische Unternehmen mit Öko-Strom versorgen.

Das wohl größte Projekt hört jedoch auf den Namen „Dogger Bank“. Dabei handelt es sich um mehrere geplante Windkraftparks inmitten der Nordsee. RWE ist hier als Investor beteiligt. Insgesamt sollen die „Dogger Bank“-Windparks künftig auf eine Leistung von 9 Gigawatt kommen – perspektivisch sogar auf 13 Gigawatt. Damit wäre „Dogger Bank“ der bislang größte Windkraft-Cluster der Welt, mit knapp 380 Turbinen.

Mein Fazit für Sie

RWE ist ein Wegbereiter der Energiewende. Kaum ein anderer Konzern engagiert sich so stark für den Ausbau der Erneuerbaren wie die Essener. Klar: Noch immer hat RWE auch fossile Energieträger in seinem Portfolio, vor allem Kohle und Gas. Diese will man aber in den nächsten Jahren sukzessive zurückfahren.

Dass man die Fossilen nicht – wie von einigen Klimaschützern gefordert – von heute auf morgen zu Grabe trägt, ist für den Konzern und auch für Sie als Anleger durchaus ein positiver Faktor. Schließlich braucht RWE die Gewinne aus diesem klassischen Geschäft, um Investitionen in die Zukunft zu forcieren. Und gleichzeitig sind Kohle und Gas nach wie vor wichtig, um die Energiesicherheit Deutschlands zu gewährleisten. Das zeigt sich aktuell mehr als deutlich.

Die RWE-Aktie bleibt meiner Meinung nach ein interessantes langfristiges Investment, nicht zuletzt weil der Konzern seit Jahrzehnten etabliert, krisenfest und finanziell gut abgesichert ist sowie eine durchaus lukrative Dividende ausschüttet.