US-Rekordbudget treibt Lockheed Martin und Rheinmetall

US-Rekordbudget treibt Lockheed Martin und Rheinmetall
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Ein historischer Budgetantrag des Pentagon wirft seine Schatten voraus und sorgt im Verteidigungssektor für frische Fantasie. Mit einem anvisierten Rekordhaushalt von 1,5 Billionen US-Dollar für das Fiskaljahr 2027 reagiert die US-Regierung auf massiv geschrumpfte Waffenbestände und geopolitische Spannungen. Von diesem gewaltigen Investitionsprogramm dürften nicht nur amerikanische Branchengrößen wie Lockheed Martin, sondern auch europäische Schwergewichte wie Rheinmetall erheblich profitieren.

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Pentagon plant 1,5 Billionen Dollar für die Verteidigung

Angesichts anhaltender globaler Konflikte sind die Lagerbestände der westlichen Militärallianzen stark ausgedünnt. Allein die USA haben in den vergangenen Jahren zehntausende Raketen und Präzisionsgeschosse geliefert oder selbst eingesetzt. Um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen und neue Technologien zu fördern, zielt der aktuelle Haushaltsplan der USA auf eine signifikante Erhöhung der Rüstungsausgaben ab. Finanzexperten werten diesen massiven Kapitalzufluss als Startschuss für einen neuen Wachstumszyklus in der Verteidigungsindustrie, der die Auftragsbücher der Rüstungsschmieden auf Jahre hinaus füllen dürfte.

Lockheed Martin Aktie: Rothschild sieht Kursziel bei 650 Dollar

Einer der Hauptprofiteure dieses Beschaffungsbooms ist der US-Rüstungsgigant Lockheed Martin (ISIN: US5398301094). Das Unternehmen ist führend in der Produktion von Kampfflugzeugen wie der F-35 sowie von unverzichtbaren Luftabwehrsystemen und Abfangraketen. Da sich beispielsweise der US-Bestand an PAC-3-Raketen in jüngster Zeit drastisch verringert hat, stehen umfangreiche Nachbestellungen an.

Diese Aussichten haben das Analysehaus Rothschild & Co Redburn dazu veranlasst, die Bewertung für die Lockheed Martin Aktie mit einer klaren Kaufempfehlung („Buy“) aufzunehmen. Die Analysten riefen ein ambitioniertes Kursziel von 650 US-Dollar aus. Am Mittwochvormittag notierte die Aktie an den US-Börsen im Bereich von rund 507 US-Dollar. Die Experten erwarten insbesondere im Segment für Raketen und Feuerleitsysteme mittelfristig ein deutliches Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich.

Rheinmetall Aktie: Profiteur trotz aktueller Kursschwäche

Auch auf dem europäischen Kontinent bleiben die Verteidigungsetats auf Expansionskurs, wovon der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) als wichtiger Partner der internationalen Bündnisse profitiert. Die fundamentalen Aussichten bleiben durch Großaufträge im Bereich der Munitions- und Fahrzeugfertigung exzellent. Dennoch zeigt sich der Kapitalmarkt kurzfristig anspruchsvoll: Die Rheinmetall Aktie verzeichnete am Mittwochmittag leichte Verluste von rund 1,5 Prozent und notierte bei etwa 940 Euro.

Nach der starken Rally der vergangenen Monate prüfen Anleger derzeit genau, wie schnell sich der hohe Auftragsbestand in konkrete Gewinne und freie Cashflows ummünzen lässt. Wichtige Impulse könnten hier die kommenden Quartalszahlen Anfang November sowie anstehende Entscheidungen zu internationalen Fahrzeugprojekten liefern. Für langfristig orientierte Investoren bleibt der Rüstungssektor angesichts der historisch einmaligen Haushaltsaufstockungen in den USA und Europa jedoch ein hochspannendes Umfeld.

Jahreschart Rheinmetall Aktie, Quelle: https://oct.mymarkets.com

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.