Rheinmetall Aktie: Die 1.000 Euro wackeln – wichtige Termine

Rheinmetall Aktie: Die 1.000 Euro wackeln – wichtige Termine
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Die Aktie von Rheinmetall kämpft weiterhin mit der wichtigen Marke von 1.000 Euro. Zuletzt hatte das Papier diese kurzfristig unterschritten, kann sich jedoch zum aktuellen Wochenstart noch leicht darüber halten (Stand: 21. September 2026, ca. 10 Uhr). Seit Ende August hat der Rüstungstitel rund 10 Prozent verloren.

Obwohl es für den DAX-Konzern auch immer wieder gute Nachrichten (wie etwa die Übergabe des ersten F-35 Kampfjets aus den USA – das Unternehmen ist bei dem Projekt Zulieferer) gibt, überwiegt bei Anlegern dennoch weiterhin die Skepsis. Rheinmetall muss in den kommenden Wochen und Monaten erst wieder beweisen, dass sich der freie Cashflow deutlich verbessert, der Auftragsberg zügig abgearbeitet werden kann und das Margenziel Bestand hat. Das sind die wichtigsten Termine für Anleger.

Rheinmetall vor richtungsweisenden Wochen

Mit der „Berenberg and Goldman Sachs German Corporate Conference“ am Mittwoch und der „Baader Bank Investment Conference“ am Donnerstag (beide in München) stehen für Rheinmetall zwei spannende Termine vor der Tür. Der Konzern hat dabei die Gelegenheit, institutionelle Investoren von dem aktuellen Fahrplan zu überzeugen – und Unsicherheiten beispielsweise bezüglich des Cashflows zu beseitigen.

Für Anleger dürfte allerdings der 5. November noch wichtiger werden, wenn das Unternehmen die Q3-Zahlen veröffentlicht. Hier wird es unter anderem darauf ankommen, ob sich der freie Cashflow nach dem schwachen ersten Halbjahr wieder erholen konnte.

Helfen soll dabei auch die im Sommer deutlich verringerte Investitionsplanung für das Gesamtjahr (von zuvor geplanten 16 Prozent sollen 2026 „nur“ noch 8 bis 9 Prozent des Umsatzes investiert werden). Strategisch etwa bezüglich der Mittelfristziele wird zudem der Kapitalmarkttag Ende November spannend für Investoren.

Rheinmetall Aktie: Es entscheidet sich

Ob der Kampf um die 1.000 Euro-Marke bereits in der aktuellen Woche im Rahmen der Analysten-Konferenzen vorläufig entschieden wird, ist möglich, aber eher unwahrscheinlich. Spätestens am 5. November dürfte es allerdings frische Impulse für die Rheinmetall Aktie geben.

Können Cashflow und die Geschwindigkeit beim Abarbeiten des gigantischen Auftragsbestandes (80,5 Milliarden Euro) zulegen? Kann Rheinmetall zudem die angepeilte operative Marge von 19 Prozent halten? Werden diese und andere Fragen positiv beantwortet, kann das Papier vermutlich wieder klettern. Im negativen Szenario droht ein nachhaltiges Abrutschen unter die 1.000 Euro – das bisherige Tief lag im Juni knapp über 900 Euro.

Jahreschart Rheinmetall Aktie, Quelle: https://oct.mymarkets.com