Rheinmetall Aktie: Das wird jetzt wichtig für Anleger

Rheinmetall Aktie: Das wird jetzt wichtig für Anleger
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In den letzten Wochen – vor allem nach der Präsentation vorläufiger Geschäftszahlen – konnte sich die Aktie von Rheinmetall von dem Tief befreien und die Marke von 1.000 Euro wieder nachhaltig überschreiten. Aktuell notiert das Papier bei etwa 1.150 Euro (Stand: 10. August 2026, ca. 9.30 Uhr).

Allerdings steht seit Jahresbeginn ein Minus von etwa 28 Prozent auf der Kurstafel und das Allzeithoch mit rund 2.000 Euro ist meilenweit entfernt. Wie sind die Aussichten für die Rheinmetall Aktie in den kommenden Monaten und worauf sollten Anleger nun besonders achten? Vor allem zwei Aspekte fallen dabei ins Auge.

Rheinmetall mit gekürzter Umsatzprognose und starkem Wachstum

Aufgrund des stornierten F126-Fregattenauftrags hat Rheinmetall das Umsatzziel für das Gesamtjahr leicht reduziert. Dieses soll nun zwischen 13,7 und 14,2 Milliarden Euro landen – vorher waren es 300 Millionen Euro mehr. Die Marge wird weiterhin bei 19 Prozent erwartet. Per Ende Juni lag der Auftragsbestand (inklusive Rahmenverträge) des Konzerns bei satten 80,5 Milliarden Euro.

Viele Analysten reagierten mit bestätigten Kurszielen auf die Halbjahreszahlen, die meisten raten weiterhin zum Kauf. Die Kursziele für die Rheinmetall Aktie liegen derzeit beispielsweise zwischen 1.300 Euro (Jefferies) und 2.300 Euro (Goldman Sachs) – letzteres wäre eine Verdopplung des Kurses.

Damit zumindest Ziele knapp unter 2.000 Euro wieder realistisch werden, müssen bei Rheinmetall in den kommenden Quartalen mehrere Dinge zusammenkommen. Dazu gehört unter anderem der geplante Mega-Deal rund um den Radpanzer Boxer.

Boxer-Deal und Marge dürften für Rheinmetall Aktie wichtig werden

Konkret geht es um einen möglichen Auftrag der Bundeswehr für den Boxer, das Volumen für Rheinmetall liegt bei 12,4 Milliarden Euro. CEO Armin Papperger erwartet, dass der Deal Ende des Jahres über die Bühne gehen könnte und zeigt sich zuversichtlich. Ein Auftrag dieser Größenordnung würde den Wachstumspfad bestätigen und wäre nach dem F126-Drama auch ein wichtiges Signal für Anleger.

Daneben kommt es in den nächsten Quartalen bis ins Jahr 2027 hinein unter anderem auf die Entwicklung der Marge an. Zunächst sollten die für das Jahr 2026 angepeilten 19 Prozent nicht gerissen werden. Danach könnte eine Marge von 20 Prozent und mehr nach ausgebauter Produktion und daraus folgenden Skaleneffekte ein Ziel sein. Für Anleger hätte auch das eine positive Signalwirkung.

Jahreschart Rheinmetall Aktie, Quelle: https://oct.mymarkets.com/