DAX-Ausblick: Neue Rekordmarken im Fokus der Anleger

DAX-Ausblick: Neue Rekordmarken im Fokus der Anleger
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Trotz einer kurzfristigen Konsolidierungsphase bleibt die übergeordnete Aufwärtsstruktur beim deutschen Leitindex DAX (ISIN: DE0008469008) weiterhin intakt. Nachdem der Markt zuletzt etwas an Dynamik verloren hat, rücken nun etablierte Unterstützungszonen in den Fokus. Diese könnten als Sprungbrett für den nächsten Angriff auf bisherige Bestmarken dienen.

DAX-Chartanalyse: Stabilisierung um 26.000 Punkte

Am Montagmorgen zeigte sich der deutsche Aktienmarkt zunächst wenig bewegt, hielt sich aber stabil. Im frühen Handel notierte der Leitindex bei rund 26.065 Punkten und verteidigte damit erfolgreich die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Zählern. Bereits am vergangenen Freitag war der Handel mit einem Schlussstand von 26.046 Punkten versöhnlich ins Wochenende gegangen.

Die jüngste Konsolidierung werten Charttechnik-Experten als gesundes Durchatmen nach der vorherigen Rally. Das noch frische Rekordhoch bei 26.618 Punkten, das der DAX Ende August aufgestellt hatte, scheint zwar momentan außer direkter Schlagdistanz, gerät jedoch keineswegs aus dem Blickfeld. Solange der Index die aktuellen Niveaus halten kann, rechnen Marktbeobachter mit neuen Vorstößen der Bullen in Richtung der Höchststände.

Unterstützungszonen als Fundament für die nächste Rally

Damit der Fokus voll auf das Rekordhoch gerichtet bleiben kann, müssen die Käufer nun bestimmte Kursmarken zwingend verteidigen. Als wesentliche Unterstützung fungiert der Bereich um das Verlaufstief bei etwa 25.900 Punkten. Solange diese Haltezone nicht nachhaltig unterschritten wird, ist das mittelfristige Chartbild positiv zu werten.

Zudem spielt die Zurückeroberung wichtiger gleitender Durchschnitte eine zentrale Rolle. Ein nachhaltiger Sprung über die 20-Tage-Linie, die als kurzfristiger Trendindikator gilt, würde das Bild spürbar aufhellen. Erst wenn der DAX signifikant unter das Niveau der 50-Tage-Linie fallen sollte, müssten Anleger mit einer tieferen Korrektur in Richtung der Frühjahrshochs rechnen.

Geopolitische Faktoren bremsen kurzfristig

Neben der reinen Charttechnik behalten Anleger derzeit auch die fundamentalen Rahmenbedingungen im Auge. Fehlende Impulse aus den USA – aufgrund eines dortigen Feiertags – sorgen zu Wochenbeginn für überschaubare Handelsumsätze. Gleichzeitig dämpft der auf ein Mehrmonatshoch gestiegene Ölpreis die Kauflaune ein wenig. Die geopolitische Nachrichtenlage bleibt somit ein Faktor, der jederzeit kurzfristige Schwankungen auslösen kann.

Insgesamt zeigt der DAX jedoch eine erfreuliche Widerstandsfähigkeit. Wenn die Käufer das Ruder fest in der Hand behalten und die Konsolidierungszone nach oben hin auflösen, steht einer Fortsetzung der Rekordjagd in den kommenden Handelswochen wenig im Weg.