Commerzbank-Aktie fällt: Deutsche Bank stuft ab

Commerzbank-Filiale in der Stadt
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Die beeindruckende Kursrally der Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001) stößt offenbar vorerst an ihre Grenzen. Nachdem das Papier des Frankfurter Instituts in den vergangenen Wochen von Übernahmefantasien und soliden Geschäftszahlen beflügelt wurde, setzen Analysten nun ein erstes Stoppschild.

Commerzbank-Rating: Kurstreiber sind eingepreist

Die Experten von Deutsche Bank Research haben am heutigen Mittwoch ihre bisherige Kaufempfehlung für die Commerzbank gestrichen und das Rating von „Buy“ auf „Hold“ gesenkt. Das Kursziel bleibt dabei unverändert bei 42 Euro. Analyst Benjamin Goy begründete diesen Schritt mit der rasanten Aufwärtsbewegung der vergangenen Quartale. Die wesentlichen Kurstreiber – darunter die gestiegenen Nettozinserträge sowie die umfangreichen Kapitalrückführungen an die Aktionäre durch Dividenden und Aktienrückkäufe – seien mittlerweile weitestgehend im Kurs reflektiert.

Zwar wurden die Gewinnerwartungen für die Bank zuletzt weiter angehoben, doch die Bewertung der Aktie bewege sich nun leicht über dem Durchschnitt des europäischen Bankensektors. Für die Marktteilnehmer bedeutet dies, dass die Luft nach oben rein fundamental betrachtet dünner wird.

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Commerzbank-Aktie: Aktueller Kursrutsch am Xetra

Diese Neueinschätzung verfehlte ihre Wirkung an der Börse nicht. Im Xetra-Handel geriet die Commerzbank-Aktie am Vormittag unter spürbaren Verkaufsdruck. Das Papier gab um rund 2,2 Prozent nach und notierte bei 41,05 Euro. Damit rutschte der Kurs wieder etwas weiter von dem ausgerufenen Zielpreis der Deutschen Bank ab.

UniCredit-Spekulationen treiben den DAX-Konzern

Neben den fundamentalen Zinsgewinnen wurde der Kurs der Commerzbank zuletzt maßgeblich durch die strategischen Vorstöße der italienischen UniCredit befeuert. Die Mailänder Großbank hat sich über Finanzinstrumente inzwischen den Zugriff auf einen erheblichen Teil der Commerzbank-Anteile gesichert und strebt perspektivisch eine Übernahme an. Diese Sondersituation hatte den Aktienkurs in den vergangenen Monaten stark nach oben getrieben und die Bewertung über den Branchenschnitt gehoben.

Aus Sicht von Branchenkennern ist jedoch auch diese Übernahmefantasie zu großen Teilen im aktuellen Kursniveau verarbeitet. Solange keine neuen, konkreten Entscheidungen der europäischen Aufsichtsbehörden zur Ausweitung der UniCredit-Beteiligung fallen, fehlen kurzfristig die entscheidenden Impulse für einen weiteren massiven Ausbruch nach oben.

Anleger sollten die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. Die operativen Geschäfte der Bank laufen weiterhin profitabel, doch ohne frische Nachrichten bezüglich der geplanten UniCredit-Übernahme könnte die Aktie vorerst in eine volatile Seitwärtsphase übergehen.

Jahreschart Commerzbank Aktie, Quelle: https://oct.mymarkets.com

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.