BASF Aktie: Jetzt wird es so richtig spannend

BASF-Werk in Ludwigshafen
© KI-generiert
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Bei der BASF hat zuletzt vor allem die mögliche Übernahme von Evonik für Schlagzeilen gesorgt. So auch letzten Freitag, als zunächst über Bloomberg und später über andere Quellen die Meldung kam, dass der Chemiegigant nun angeblich bereit ist, 24 Euro je Evonik Aktie auf den Tisch zu legen – das würde das Gesamtvolumen für den Deal auf über 11 Milliarden Euro steigen lassen.

Nun rücken allerdings vor allem die Q3-Zahlen in den Mittelpunkt: Am frühen Mittwochmorgen (28.10.) wird BASF die Quartalsergebnisse präsentieren. Auch aufgrund der möglichen Übernahme steht dabei beispielsweise der freie Cashflow im Fokus. Bei der BASF Aktie dürfte in den kommenden Wochen einiges in Bewegung bleiben.

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BASF mit frischen Zahlen – und was ist mit der Übernahme?

Mit Spannung werden die Zahlen für das dritte Quartal erwartet. Zum einen blicken Anleger auf die Margen beim klassischen Chemie-Geschäft und damit auch auf das Erreichen der Ziele. Für das Gesamtjahr wird ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro erwartet. Daneben ist allerdings die Cashflow-Entwicklung wichtig für den Konzern.

Denn hier sehen Kritiker auch die Probleme bei einer Übernahme von Evonik. BASF befindet sich in einem teuren Prozess der Umstrukturierung und hat mit rund 17 Milliarden Euro ohnehin nicht wenig Schulden. Sollte der freie Cashflow in Q3 entsprechend positiv überraschen, erhöht das gewissermaßen auch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Evonik-Deal zustande kommt.

BASF Aktie – viele Meilensteine voraus

Natürlich hängt eine potenzielle Übernahme von Evonik von ganz unterschiedlichen Dingen ab. Zu nennen sind hier beispielsweise kartellrechtliche Hürden oder letztlich auch die Einigung auf einen Preis, den beide Seiten für fair halten. Dennoch ist der Cashflow ein entscheidender Baustein für BASF. Je höher dieser ausfällt, desto mehr Spielraum hat der Konzern – für die Übernahme aber auch für Themen wie Restrukturierung oder Schuldenabbau.

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der für 2027 geplante Teilbörsengang der Agrarsparte. Hier könnte BASF ordentlich Geld in die Kassen gespült bekommen. Davon kann der Konzern bei den anstehenden Aufgaben eigentlich nicht genug haben. Doch eines nach dem anderen: Anleger fokussieren sich nun vor allem auf die kommenden Q3-Zahlen und die Nachrichtenlage bezüglich der möglichen Evonik-Übernahme.

Jahreschart BASF Aktie, Quelle: https://oct.mymarkets.com