Silberpreis: Jackson Hole und 90-Dollar-Ziel im Blick

Silberbarren und Silbermünzen eng gestapelt in schwarz-weiß.
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Der Silbermarkt (ISIN: XC0009653103) befindet sich in einer entscheidenden Phase. Nachdem das Edelmetall in den vergangenen Handelstagen noch die Marke von rund 64,83 US-Dollar je Feinunze ins Visier genommen hatte, zeigt der aktuelle Kursverlauf eine leichte Konsolidierung.

Am frühen Nachmittag notiert der Silberpreis bei rund 63,21 US-Dollar. Trotz dieses kurzfristigen Rücksetzers beweist der Kurs eine bemerkenswerte Stabilität über seinen wichtigen Unterstützungszonen. Anleger blicken nun gespannt auf zwei zentrale Treiber: die kommende Geldpolitik der US-Notenbank und mutige Analystenprognosen.

Jackson Hole 2026: Feuertaufe für Fed-Chef Kevin Warsh

Ein potenzieller Wendepunkt für zinslose Anlagen wie Silber steht kurz bevor. Vom 27. bis 29. August richtet die Federal Reserve ihr jährliches Wirtschaftssymposium in Jackson Hole aus. In diesem Jahr steht das Treffen unter besonderer Beobachtung, da der neue Fed-Präsident Kevin Warsh dort seine erste wegweisende Rede vor internationalem Publikum halten wird.

Seit seinem Amtsantritt im Mai 2026 hat Warsh die sogenannte „Forward Guidance“ – also die Vorauslenkung der Märkte durch konkrete geldpolitische Versprechen – deutlich zurückgefahren. Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung an seine Keynote. Anleger erhoffen sich wichtige Signale für den künftigen Zinspfad. Sollte Warsh überraschend eine weniger restriktive Haltung andeuten, könnte dies den US-Dollar schwächen und zinssensitive Edelmetalle wie Silber beflügeln.

Citi bekräftigt 90-Dollar-Kursziel für den Silberpreis

Rückenwind für das weiße Metall kommt derweil von Analystenseite. Die US-Großbank Citi hält an ihrem ausgesprochen bullischen Szenario fest. In einer aktuellen Studie bestätigen die Experten ihr mittelfristiges Kursziel von 90 US-Dollar je Feinunze für die kommenden sechs bis zwölf Monate.

Die Analysten argumentieren, dass eine erstarkende Investmentnachfrage die sich abzeichnende strukturelle Verlangsamung in der Industrie – insbesondere im Solarsektor aufgrund neuer Zelltechnologien – mehr als kompensieren wird. Zudem gehen die Experten davon aus, dass der globale Silbermarkt bis mindestens 2027 in einem strukturellen Angebotsdefizit verbleiben dürfte. Auch eine mögliche geopolitische Entspannung könnte laut Citi dazu beitragen, dass Makro-Gegenwinde wie hohe Realzinsen allmählich nachlassen.

Für Investoren bleibt das Umfeld spannend. Der leichte Kursrückgang auf das aktuelle Niveau bietet eine interessante Marktperspektive für all jene, die auf ein baldiges geldpolitisches Signal aus Jackson Hole und die langfristige Verknappungsthese der Großbanken setzen.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.