Gold und Bitcoin pausieren: Zinsangst stoppt Rekordjagd

Schwebende Goldtaler.
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Nach den kräftigen Kursgewinnen der vergangenen Wochen treten die Märkte für Edelmetalle und Kryptowährungen zu Beginn der neuen Handelswoche kürzer. Sowohl der Goldpreis als auch der Bitcoin befinden sich am Montag in einer klaren Konsolidierungsphase. Im Fokus der Anleger stehen nun vor allem die kommenden Zinsentscheidungen und die jüngsten, restriktiven Äußerungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed).

Goldpreis (USD) sucht nach neuer Richtungsebene

Der Goldpreis hat seinen beeindruckenden Höhenflug vorerst unterbrochen. Am frühen Montagnachmittag notiert die Feinunze an den internationalen Rohstoffbörsen weitgehend stabil im Bereich von rund 4.445 US-Dollar. Damit behauptet das Edelmetall weiterhin sein historisch hohes Niveau, wenngleich es nach dem jüngsten Anlauf in Richtung der Marke von 4.600 US-Dollar zuletzt leichte Verluste hinnehmen musste.

Auslöser für diese Atempause sind primär die hawkishen Töne vom Notenbanktreffen in Jackson Hole. Der Fed-Vorsitzende Kevin Warsh machte deutlich, dass die Inflation nach wie vor nicht ausreichend besiegt sei und weitere Zinsanhebungen im September denkbar wären. Solche Aussichten auf höhere Leitzinsen stärken tendenziell den US-Dollar und machen zinslose Anlagen wie Gold kurzfristig weniger attraktiv. Für heimische Investoren bleibt Xetra-Gold in diesem Umfeld weiterhin eines der liquidesten Instrumente, um physisch hinterlegt an der Goldpreisentwicklung in Euro zu partizipieren. Parallel dazu sorgen geopolitische Spannungen im Nahen Osten für eine fundamentale Unterstützung des Preises, was tiefere Kursrücksetzer bislang verhindert.

Bitcoin-Kurs: Konsolidierung knapp unter 80.000 US-Dollar

Ein ähnliches Bild zeigt sich aktuell am Kryptomarkt. Der Bitcoin konsolidiert am Montagnachmittag bei einem Kurs von etwa 78.400 US-Dollar. In der vergangenen Woche hatte die größte Kryptowährung der Welt zeitweise noch an der Schwelle von 81.000 US-Dollar gekratzt, musste diesen Ausbruchsversuch jedoch im Zuge der neu entfachten Zinssorgen vorerst abbrechen.

Dennoch bleibt die Marktstruktur überaus robust. Gestützt wird das digitale Gold durch anhaltende institutionelle Nachfrage. So wurde am Montag bekannt, dass das Softwareunternehmen MicroStrategy seine Käufe wieder aufgenommen hat und zuletzt weitere 4.603 BTC für rund 370 Millionen US-Dollar erwarb. Solche massiven Kapitalzuflüsse verdeutlichen das langfristige Vertrauen großer Akteure in das Asset. Wer als europäischer Anleger den Weg über den regulierten Börsenhandel bevorzugt, greift hierfür häufig auf besicherte und verbriefte Produkte wie den 21Shares Bitcoin ETP zurück.

Ausblick: Volatilität könnte zunehmen

Für die kommenden Handelstage sollten Anleger sich auf eine potenziell steigende Volatilität einstellen. Die Märkte preisen die Wahrscheinlichkeit eines restriktiven Zinsschritts in den USA derzeit immer höher ein. Sowohl Gold als auch Bitcoin haben jedoch in der jüngeren Vergangenheit bewiesen, dass sie nach derartigen Konsolidierungsphasen rasch wieder Fahrt aufnehmen können, sobald neue Klarheit über die makroökonomischen Rahmenbedingungen herrscht.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.