Gold auf Rekordkurs: Goldman Sachs sieht Preis bei 4.900 Dollar
Die Glanzzeiten für das edelste aller Metalle scheinen noch lange nicht vorbei zu sein. Geht es nach den Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs, steht dem Goldmarkt bis zum Jahresende 2026 eine historische Rekordjagd bevor. Die Experten gehen davon aus, dass der Preis für eine Feinunze bis zum Dezember auf 4.900 US-Dollar klettern könnte.
US-Arbeitsmarktdaten verleihen dem Goldpreis Flügel
Ein wesentlicher Treiber für diese überaus optimistische Prognose sind die jüngsten, eher schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Wenn sich die Konjunktur in den Vereinigten Staaten abkühlt, wächst an den Finanzmärkten traditionell die Erwartung auf baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed. Niedrigere Zinsen verringern die Opportunitätskosten für das zinslose Anlagevehikel Gold und machen es für Investoren deutlich attraktiver.
Diese Gemengelage spiegelt sich bereits im aktuellen Kurs wider. Am späten Nachmittag notiert der Goldpreis (ISIN: XC0009655157) am Spotmarkt bei rund 4.346 US-Dollar pro Feinunze und hält sich damit auf einem enorm starken Niveau. Damit rückt das ehrgeizige Kursziel von 4.900 US-Dollar, das einem weiteren Anstieg von gut 12 Prozent entsprechen würde, durchaus in greifbare Nähe.
Zentralbanken auf Einkaufstour: China stützt die Nachfrage
Neben der Zinspolitik ist es vor allem die physische Nachfrage, die den Experten von Goldman Sachs Zuversicht gibt. Globale Zentralbanken fungieren weiterhin als verlässliche Stütze für den Goldpreis. Allen voran China treibt die Käufe massiv voran. Die People’s Bank of China diversifiziert ihre Währungsreserven gezielt und reduziert schrittweise ihre Abhängigkeit vom US-Dollar.
Dieses geopolitische und strategische Manöver führt dazu, dass enorme Mengen an Gold vom Markt absorbiert werden. Auch andere Schwellenländer folgen diesem Trend, was das Angebot verknappt und die Preise weiter stützt.
Ausblick für Anleger: Lohnt sich der Einstieg noch?
Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob die Reise in Richtung der 4.900-Dollar-Marke tatsächlich reibungslos verlaufen wird. Die Argumente von Goldman Sachs sind fundamental gut untermauert: Ein schwächelnder US-Arbeitsmarkt und eine unersättliche Nachfrage der Notenbanken bilden ein solides Fundament. Dennoch sollten Investoren nicht vergessen, dass Rohstoffmärkte unvorhersehbaren Schwankungen unterliegen können – insbesondere, wenn die US-Wirtschaft doch noch überraschend robuste Signale senden sollte.
Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.