Absturz beim Goldpreis: Findet das Edelmetall jetzt Halt?
Nach einem äußerst volatilen Start in die neue Handelswoche versucht der Goldpreis zur Wochenmitte, einen tragfähigen Boden zu finden. Anleger blicken auf eine turbulente Phase zurück, in der steigende Renditen bei US-Staatsanleihen und anhaltende Zinsbedenken den Kurs massiv unter Druck gesetzt haben. Zum Monatsende droht dem Edelmetall nun ein herber September-Verlust von über sechs Prozent.
Heftiger Rutsch zum Wochenstart
Bereits am Montag verzeichnete Gold einen signifikanten Preisverfall. Marktdaten zufolge gab der Kurs zu Wochenbeginn um gut 3,5 Prozent nach – ein für das klassischerweise als sicherer Hafen geltendes Edelmetall ungewöhnlich starker Tagesverlust. Ausgelöst wurde der Abverkauf vor allem durch den anhaltenden Zinsdruck in den USA. Die Renditen der 30-jährigen US-Staatsanleihen kletterten zuletzt auf über 5,5 Prozent und erreichten damit Niveaus, die seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr beobachtet wurden.
Höhere Zinsen machen zinslose Anlagen wie Gold im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren unattraktiver. Aussagen aus den Reihen der US-Notenbank Federal Reserve deuten darauf hin, dass die Zinsen länger als zuvor vom Markt erhofft auf einem hohen Niveau verharren könnten.
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Goldpreis aktuell: Erste Signale einer Bodenbildung?
Zur Wochenmitte präsentiert sich das Bild etwas gefestigter. Am Mittwochmittag pendelt der Goldpreis am Spotmarkt je nach Handelsplatz um die Marke von 4.187 bis 4.201 US-Dollar pro Feinunze. Für Investoren aus dem Euro-Raum notiert das Edelmetall bei rund 3.685 Euro. Beobachter sehen in dieser Stabilisierung erste charttechnische Anzeichen einer Bodenbildung, nachdem der steile Abverkauf vorerst gestoppt scheint.
Auch bei hierzulande beliebten Anlagevehikeln wie dem Xetra-Gold ETC zeichnet sich eine leichte Erholung ab. Die jüngste Stabilisierung wird dabei teilweise durch etwas nachgebende Ölpreise gestützt, was die akuten Inflationssorgen am Markt leicht dämpft.
Wie geht es für Gold-Anleger weiter?
Trotz der aktuellen Stabilisierungsversuche steuert der Goldpreis auf einen negativen Monatsabschluss zu. Ein September-Verlust von mehr als sechs Prozent ist kaum noch abwendbar. Für die weitere Entwicklung dürften nun vor allem die anstehenden US-Inflationsdaten (PCE-Index) sowie die offiziellen Arbeitsmarktzahlen am Freitag entscheidend sein. Sollten diese Daten schwächer ausfallen als erwartet, könnte dies die Spekulationen auf eine straffere Geldpolitik eindämmen – und dem Goldpreis frischen Rückenwind verleihen.
Bis dahin bleibt die Lage für das Edelmetall angespannt, bietet risikobereiten Investoren auf dem aktuellen Niveau jedoch möglicherweise erste antizyklische Einstiegschancen.
Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.