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Motoren der Weltwirtschaft: Indien, China und die USA!

Der IWF hat in seinem jüngsten World Economic Outlook die Prognosen zur Veränderung der Wirtschaftsleistung von Nationen und Regionen aktualisiert. Die weltweite Wirtschaftsleistung steigt 2021 demnach um 6,0% gegenüber dem Vorjahr.

Diese Prognose-Zahl bleibt unverändert im Vergleich zur letzten Konjunkturprognose, die der Internationale Währungs Fonds im April vorgelegt hatte. Die besten Aussichten auf ein kräftiges Wirtschaftswachstum haben demnach Indien, China, USA und Großbritannien, wie die nachfolgende Statista-Grafik verdeutlicht.

dos_11.08.2021

Schwaches Wachstum für die Wirtschaft in Deutschland

Deutschland liegt mit einem Plus von 3,6% zusammen mit Japan (+2,8%) am unteren Ende der Länderauswahl. Damit bestätigt der IWF seine bisherigen Wachstumsprognosen und hebt diese zum Teil sogar an. Zugleich spricht er allerdings eine deutliche Warnung aus: „Aggressive Covid-Mutationen wie die Delta-Variante könnten die Weltwirtschaft über Jahre belasten“. Selbst Industrienationen mit guter Impfquote könnten nicht aufatmen, solange die Pandemie in anderen Ländern wüte.

Für die Euro-Zone hebt der IWF seine Prognose leicht an – von 4,4 auf 4,6% (2021) beziehungsweise von 3,8 auf 4,3% (2022). In Deutschland sieht der Fonds für dieses Jahr keine Korrektur nach unten oder oben vor, das Wachstum bleibt demnach bei 3,6%. Für das kommende Jahr allerdings könnte das Wachstum auf 4,1% anziehen. Im April hatte der IWF noch ein Wachstum von 3,4% für 2022 vorhergesagt.

Meine Empfehlung: Setzen Sie auf Aktien-Investments über ETFs

Unabhängig von der Corona-Krise waren die letzten 20 Jahre für Kapitalanleger und Sparer mehr als turbulent. In den betrachteten Zeitraum fallen nämlich nicht weniger als fünf handfeste Finanz- bzw. Sparkrisen: die Dotcom-Krise (bzw. geplatzte Dotcom-Blase 2001 bis 2005), die Finanzkrise (2008/2009), die Eurokrise (2012/2013) und die durch historisch niedrige Zinsen geprägte Zinskrise (2014 bis 2019). Leider haben deutsche Sparer aufgrund dieser Krisen ihr Anlageverhalten komplett umgestellt.

Aus Sorge vor Kursverlusten sind Bankeinlagen um +61 % angestiegen. Aktienanlagen wurden tendenziell abgestoßen. Das ist ein großer Fehler, an realwirtschaftlichen Aktieninvestments führt kein Weg vorbei. Ausgesuchte ETF-Strategien auf Aktien bzw. Länder und Branchen-Indizes bieten Ihnen hier große Zukunftschancen und wichtige Performance- und Kapitalschutz-Effekte, allen voran im Hinblick auf den Schutz vor der kommenden Inflationierung unseres Geldes.

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Grafik: Langfristige Trendentwicklung

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Über den Autor
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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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