Deutsche Bank - Das ist das Haus vom Nicolaus ...
Robert Schröder in Wave Daily
vom 8. März 2010, 13:00 Uhr
ENL5462
... jedenfalls ist mir das spontan eingefallen, nachdem ich den Chart erstellt habe.
Was zeigt der Chart?
Zunächst einmal den Kursverlauf seit den 2009er Tiefs bei 15 EUR und die anschließende (fast) Kursvervierfachung auf 58 EUR. Seitdem steckt die DB-Aktie in einer Korrektur, die bisher Mitte Februar knapp das 38,20 % Retracement erreicht hat. Mit dem aktuellen Niveau steht der Wert nun direkt am Abwärtstrend.
Auffällig ist an diesem Chart meiner Meinung nach folgendes:
Der Chart lässt sich an der eingezeichneten grauen Achse spiegeln!
Das aktuelle Niveau von etwa 51 EUR entspricht dem Hoch aus dem Mai 2009.
Das Tief im Februar entspricht dem Tief im August 2009.
Das Hoch Mitte Januar mit 53,50 EUR entspricht dem Hoch im Juli 2009.
Auch zeitlich passt es nahezu perfekt. Ausgehend von 58 EUR dauerte die sich anschließende Korrekturbewegung bisher fast genau so lange wie die Aufwärtsbewegung ab Mai 2009.
Alles Zufall?
Jetzt kann man von diesem "Nicolaushaus" halten was man will. Die Einen werden sagen: So einen Schwachsinn hab ich noch nie gelesen. Das sagt gar nichts aus. Die Nächsten werden mir aber sicher zustimmen und diese Chartformation bestätigen.
Als Zufall würde ich das oben Geschriebene erst einstufen, wenn sich meine Überlegung nicht bestätigt. Das heisst: Steigt die Deutsche Bank jetzt deutlich weiter, können Sie diese Analyse als Blödsinn verbuchen!
Fällt die DB Aktie jetzt aber in den kommenden Tagen/Wochen wieder deutlich zurück und generiert sie ein neues Jahrestiefs im Bereich der 40 EUR, war meine Überlegung richtig und der Nicolaus kann in sein Haus einziehen ...
Lassen wir uns überraschen!
Ungültig wird diese Analyse übrigens, sobald die Deutsche Bank über 55,90 EUR steigt.
Dann nämlich passt die beschriebene Spiegelung nicht mehr.
Börsenspruch des Tages:
Die drei G's der Börse: Geld, Geduld und Glück.
Viele Grüße
Ihr Robert Schröder
Chefredakteur von Wave Daily und WavesWeekly
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Baatz (08.03. 2010 16:16 Uhr):
sieht nach einer klassischen Wolfe Wave aus, wenn die 5 bei ca. 51 liegt, Verbindung 1 und 4 zielt genau auf 40 € abwärts... Oder?
Antworten- Antwort von Robert Schröder (08.03. 2010 22:46 Uhr):
Hallo Herr Baatz, besten Dank für Ihren Kommentar. Leider habe ich nur rudimentäre Kenntnisse zu den Wolfe Waves. Daher kann ich Ihnen dazu leider nichts Konkretes schreiben. Vielleicht können Sie das kurz in ein paar Sätzen erläutern. Viele Grüße Robert Schröder
- Antwort von Robert Schröder (08.03. 2010 22:46 Uhr):
- Kommentar von Thomas Dahler (08.03. 2010 18:36 Uhr):
Sehr geehrter H.Schröder, Sie predigen jetzt seit mind. 9 Monaten fallende Kurse z.b. bei Allianz, Alcoa um nur ein paar Beispiele zu nennen. So kann mann´s natürlich auch machen. ..und wenn´s irgendwann mal fällt und man Monate falsch, dann kann man sagen ich habe es ja gleich gesagt. MIt seriöser, fundamentaler, kompetenter Berichterstattung + Bewertung hat das jedenfalls nichts zu tun !! M.f:G Thomas Dahler
Antworten- Antwort von Robert Schröder (08.03. 2010 23:03 Uhr):
Hallo Herr Dahler, haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar. Zur Allianz habe ich das letzte Mal - soweit ich das gesehen habe - im August 2009 etwas geschrieben. Die damalige Analyse hat sich nicht bestätigt. Das ist korrekt. Dass Sie ausgerechnet jetzt dazu etwas schreiben, wundert mich etwas. Zu Alcoa gab es Mitte Februar eine Analyse. Hier sollten 12,26 US$ brechen, bevor es weiter abwärts geht. Dieses Niveau wurde noch gar nicht erreicht. Zur DB an sich:Die letzte Analyee stammt vom 17.11.09 (korrigieren Sich mich bitte, wenn ich etwas übersehen haben sollte). Die Aktie sollte auf 40 EUR fallen. Das tat sie. Wenn auch mit zeitlicher Verzögerung. Desweiteren habe ich im Dax, DJIA und SPX Anfang Januar größere Korrekturen angekündigt, die auch promt und teilweise fast punktgenau eintraten. Auch die Analysen zu EUR/USD, Dollar Index und Bankenindex waren korrekt. Wenn ich jeden Tag eine konkrete Analysen und Prognose zu unterschiedlichen Märkten mache, bleiben Fehlprognosen logischer Weise nicht aus. Wenn ich falsch liege, schreibe ich das aber auch konkret. Beispiel: SGL Carbon (übrigens auch ein Wert, der wie angekündigt gefallen ist): "Wie weiter nach dem Fehlausbruch und der Fehlprognose" vom 9.11.2009. Für Kritik und Hinweise bin ich offen. Allerdings sollte es immer sachlich zugehen. Sie pauschalisieren meiner Meinung nach sehr stark. Viele Grüße Robert Schröder
- Antwort von Robert Schröder (08.03. 2010 23:03 Uhr):
- Kommentar von Sugar (08.03. 2010 23:13 Uhr):
Zum Glück schaue ich nur sporadisch hier vorbei, sonst wäre ich schon langst Pleite. Solch eine Missachtung eines Trends ist mir lange nicht unterkommen, aber jeder bekommt mal recht... wie der Freiherr von Bethmann in den 80er Jahren... Lieber Herr Schröder gehen Sie besser noch auf die Analystenweide und üben sie noch ein paar Jahre oder sinnvoller wäre lernen Sie sich zu drehen, wenn Sie eine 20 % - Trend Schieflage ereilt, dann hätten Sie wenigstens noch eine mögliche Kursverdopplung bis zum 38,2 % Fibonacci Wiederstand vor sich oder sogar wie in unsem Dax eine klassische 50 % Erholung prognostizieren können. Es könnte alles so einfach sein, isses aber nicht. Eigentliche alles eine Katastrophe... Grüsse helfen nicht (ich hatte Ihnen dieses Erholungsszenario im Juni letzten Jahres erklärt, aber sie waren leider, leider anderer Meinung) nun sehen Sie zu wie sie gescheit aus dieser nummer kommen. Welle 5 läuft immo im Dow, da wird es schwer das sich der Dax abkoppelt... aber vielleicht bekommen sie ja nach + 2500 Punkten auch mal recht. Ich verstehe aber nicht warum Ihr System nur Pfeile nach unten generiert ... naja Sie müssen davon gut leben können, denn ich wäre schon längst Pleite...
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