Money Flow Index
Der von Gene Quong und Avrum Soudack veröffentlichte Money Flow Index (MFI) ist eine Erweiterung des Relative Strength Index (RSI) um eine Volumenkomponente.
ENL5454
Der Money Flow Index als erweiterter Relative Strength Index
Der von Gene Quong und Avrum Soudack veröffentlichte Money Flow Index (MFI) ist eine Erweiterung des Relative Strength Index (RSI) um eine Volumenkomponente. Die beiden Entwickler des MFI gehen davon aus, dass markante Wendepunkte im Kursverlauf durch einen Anstieg im Volumen gekennzeichnet sind. Indikatoren, die nur die Preisänderungen berücksichtigen zeigen nicht das gesamte Bild. Daher entschieden sich Gene Quong und Avrum Soudack den allseits bekannten RSI durch die Einbeziehung des Volumens zu verbessern. Der MFI soll die Stärke des Geldes messen die in den Markt herein und heraus fließt.
Berechnung des Money Flow Index
Die Berechnung des MFI erfolgt analog dem RSI, mit dem Unterschied, dass nicht die Kurse an steigenden Tagen und an fallenden Tagen summiert, sondern diese vorher mit dem Volumen multipliziert werden. Als Standardeinstellung werden beim MFI die auch vom RSI bekannten 14 Tage vorgeschlagen. Und auch die Auswertung erfolgt beim MFI analog dem RSI. Zum einen werden Überkauft- und Überverkauftzonen bei 70 und 30 eingesetzt und zum anderen wird auf Divergenzen zum Kursverlauf geachtet.
Durch die Einbeziehung des Volumens erzeugt der MFI stärkere Ausschläge, wenn das Volumen in Trendrichtung ansteigt und bei Korrekturen das Volumen zurückgeht.
Der Vergleich zwischen dem Money Flow Index (MFI) und dem Relative Strength Index (RSI) zeigt, das der MFI durch die Einbeziehung des Volumen zu deutlicheren Ausschläge neigt.
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