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Rohstoffe Wochenrück- und Ausblick 21.01.-28.01.2019: Erdöl – Irak setzt Produktionskürzungen nicht um

Die Ölpreise haben in der vergangenen Woche den ersten Wochenrückgang in diesem Jahr zu verzeichnen. Grund dafür ist vor allem eine weiterhin hohe Ölproduktion, preisbelastende US-Lagerbestandsdaten und die mangelhalte Umsetzung der OPEC-Produktionskürzungen.

In den USA stiegen die Rohöllagerbestände zuletzt wieder kräftig an. Doch noch stärker wirken sich die beständig steigenden Benzinvorräte aus. Diese legten in den vergangenen 2 Wochen um insgesamt 17,5 Millionen Barrel auf 35 Millionen Barrel zu. Das entspricht dem höchsten Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen und war zuletzt der achte Wochenanstieg in Folge.

Zudem sorgten Meldungen, wonach der Irak die Produktionskürzungen bis anhin nicht umsetzt für Druck auf die Ölpreise. Der Irak hatte ursprünglich zugesagt, seine Ölproduktion um 141.000 Barrel pro Tag reduzieren zu wollen. Aktuellen Schifffahrtsdaten zufolge lagen die Ölexporte des Iraks zuletzt bei fast 3,6 Millionen Barrel pro Tag und damit nur knapp unter den Exporten aus dem Dezember. Der Dezember stellt dabei ein absolutes Exportrekordniveau dar.

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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